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Ter­ror­but­ter­bro­te in Nie­der­sach­sen und Bre­men

Ist man hin­rei­chend stark und ver­fügt über genü­gend Fan­ta­sie, so erkennt man sicher­lich in den mei­sten Gegen­stän­den eine mög­li­che Waf­fe. Selbst schar­fe Kan­ten sind oft schnell her­ge­stellt. Damit ist es auch als wenig klu­ge Idee zu begrei­fen, alles, was eine Waf­fe sein kann, als Gefahr ein­zu­stu­fen.

Und weil die Idee so dumm ist, haben die bei­den SPD-geführ­ten Bun­des­län­der Nie­der­sach­sen und Bre­men dar­aus einen Geset­zes­ent­wurf gemacht:

Auf bundesrat.de teil­te die Län­der­kam­mer mit, dass Spring­mes­ser und fest­ste­hen­de Mes­ser mit einer Klin­gen­län­ge von mehr als sechs Zen­ti­me­tern nach For­de­rung der Antrag­stel­ler künf­tig gar nicht mehr in der Öffent­lich­keit mit­ge­führt wer­den dür­fen.

Ich möch­te der Ver­mu­tung, dass auch ein weni­ger als sechs Zen­ti­me­ter lan­ges Mes­ser emp­find­li­che Schä­den an einem Kör­per hin­ter­las­sen kön­nen, hier gar nicht mehr Raum ein­räu­men als not­wen­dig. Auch den offen­sicht­li­chen Hin­weis dar­auf, dass damit öffent­li­ches But­ter­brot­schmie­ren unter Stra­fe ste­hen wird, las­se ich bei­sei­te, denn man­che But­ter­bro­te möch­te man im vol­len Ver­kehrs­mit­tel im hei­ßen Som­mer wirk­lich lie­ber ver­bo­ten sehen.

Aber wäre es nicht ins­ge­samt kosten­gün­sti­ger, man ver­bö­te ein­fach das Umbrin­gen von Men­schen?