Inzwischen in Herne:
Ein achtjähriges Mädchen aus Herne besuchte in der Nachweihnachtszeit die Kirmes im Bereich An der Cranger Kirche. Hier macht die junge Schülerin eine Fahrt in der Geisterbahn. (…) Wieder zuhause erzählte das Mädchen ihrem Vater unter Tränen von der unheimlichen Geisterbegegnung und dem Vorfall im Fahrgeschäft. (…) Nach einem verbalen Streit gingen die anwesenden Personen massiv aufeinander los. Der “lebendige Geist”, in Wirklichkeit ein 25-jähriger Hannoveraner, wurde verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Von wegen Fachkräftemangel! Aber in unsere Zukunft (i.e. den Nachwuchs) empfehle ich keine weiteren Hoffnungen zu setzen.

Ich bitte dich, Safe Spaces sind seit 2010 ein Grundrecht.
In meiner Kindheit hätte mein Vater nur gefragt, ob mich jemand in die Geisterbahn gezwungen hat, ansonsten selbst schuld.
Noch Ende der 1990er Jahre hätte der Vater die Tochter getröstet, wäre mit ihr zurück gegangen und hätte ihr den Mensch unter dem Geist gezeigt. Vielleicht noch den Mitarbeiter gefragt, ob Mütze herunter reißen nötig ist.
Heute zerlegt man eben das Fahrgeschäft oder vermöbelt wenigstens die Mitarbeiter.