In den NachrichtenMontagsmusik
enob – Amour

Es ist Montag. Heute darf man sich getrost wie die Deutsche Bahn fühlen: Es ist kalt und eigentlich hat man überhaupt keine Lust, sich dessen bewusst zu werden. Stattdessen stellt man vorsorglich den Betrieb ein. Früher war sogar das Bloggen interessanter. Es ist ja doch kein Sonntag mehr zu erwarten. Positiv allerdings: Europaweit findet heute der diesjährige Datenschutztag statt. Während ich ganzjährig einen sorgsamen Umgang mit den eigenen Daten empfehle, sei ein Hinweis darauf gestattet, dass auch 2019 der Zugang zu global verfügbaren Informationen niemals bedeuten kann und soll, dass jeder, der „Internet” buchstabieren kann, es leicht haben darf, irgendetwas über uns als Personen zu erfahren. Der Widerstand wird täglich wichtiger, möchte mir scheinen.

Zu der quietschblöden Idee der „Stadt” Hannover, künftig noch schwerer lesbare Texte zu produzieren, fand Daniel Haas in der „NZZ” die richtigen Worte: „Der Eingriff in den Sprachgebrauch gehört ins Repertoire autoritärer Regime, nicht in das einer liberalen Gesellschaft.” Ob sie es jemals verstehen werden? Seitens des Konkurrenzmediums „taz” darf inzwischen wieder ungestört Gewalt empfohlen werden. Das muss diese moderne, aufgeklärte Gesellschaft sein.

Apropos modern: Einheitliche Tarife zwischen Nah- und Fernverkehr bekomme, behauptet die Deutsche Bahn, selbiges Bahnunternehmen leider nicht eingerichtet, weil das zwar alles „DB” heiße, aber voneinander unabhängige Unternehmen seien, wobei DB Regio leider nur Auftragsnehmer sei; schade, schade. In Niedersachsen kreisen währenddessen die Medien um die Gründung eines weiteren Islamverbandes. Das Schöne an deutscher Vereinsmeierei ist es ja, dass die Vereinenden wenigstens ausgiebig beschäftigt sind und so weniger Zeit haben, uns mit ihrer ollen Religion zu belästigen.

Dieses Plus an Zeit können wir sinnvoll nutzen und zum Beispiel Musik hören.

Guten Morgen.

Senfecke:

  1. Man könnte ja die Islamvereine so finanziell fördern,das sie abhängig werden :evil:
    Und zur Sprachreglungen bei Behörden…Behörden sind doch bekannt dafür eine nicht herabsetzende,bürgernahe Sprache zuverwenden :?
    ..boah ey…
    spätestens seit den 30er Jahren spricht man doch von menschernverachterden Behördendeutsch :aufsmaul:

:) 
:D 
:( 
:o 
8O 
:? 
8) 
:lol: 
:x 
:aufsmaul: 
:P 
:ups: 
:cry: 
:evil: 
:twisted: 
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