In den NachrichtenPolitik
Annahmen zum Linkssein (9): Jede Niederlage ist ein Grund zum Feiern.

Von einer lächer­li­chen Nebensache wie dem Umstand, dass der 8. Mai 1945 nicht etwa den Sieg der libe­ra­len Demokratie über irgend­et­was beinhal­te­te, son­dern an die­sem Tag viel­mehr die Regierung des von Kriegsgegnern erst in einen unäs­the­ti­schen Zustand ver­setz­ten, dann abschnitts­wei­se in deren eige­ne Ländereien über­führ­ten deut­schen Reiches infol­ge eines ver­lo­re­nen Krieges abge­setzt wur­de, las­sen sich Linke doch nicht vom Feiern abhalten:

Der 8. Mai 2020 soll in Berlin ein Feiertag wer­den. An die­sem Tag jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal.

Hurra, wir haben verloren.

Und als sei das noch nicht absurd genug, wird neben der Kapitulation des Militärs auch die des Verstandes als behal­tens­wer­te Tugend betrachtet:

Generell zum gesetz­li­chen Feiertag soll in Berlin der Frauentag am 8. März wer­den. Darauf hat­te sich rot-rot-grün kürz­lich geeinigt.

„Juhu, Frauen!“ gehört nun nicht unbe­dingt zu den über­zeu­gend­sten Anlässen für einen dau­er­haft arbeits­frei­en Tag. Das muss die­se Gleichberechtigung in der Stadt mit dem Exzellenzcluster sein. - Gemessen an ihrer Wirtschaftsleistung soll­ten Berliner viel­leicht weni­ger freie Tage bekom­men, aber Arbeit ist auch nicht links.

Dit is Balin.

Senfecke:

  1. Was in Algerien am Achten los war.…ist auch einer gewis­sen Aufmerksamkeit würdig.….
    oder auch nicht…
    wur­de mal wie­der in Zivilsten-Mengen auf Frauen und Kinder geschossen…
    spielt ja eigent­lich kei­ne Rolle
    Weitweg und Langeher.…
    Ich habe erst gar­nicht nach den Motiven geforscht…reicht mir schon wenn es Frasuen und Kinder be„trifft“!

    Und laut den Defätisten von der DeutschenWelle ist das mit dem 8.ten auch nicht so ganz klar…
    ein kla­rer Fall von:
    Irgens nen Datum müs­sen wir neh­men, Grübel , Grübel 8O

      • Naja,bei wehr­fä­hi­gen Männern wer­den ande­re Mittel ange­wandt um sie wehr­los zu machen…
        z.B. Bürokratie..Ob eine wei­te­re Verwendung in Frage kommt,ist auch noch eine Frage,die sich bei Frauen und Kindern stellt oder gra­de nicht.…
        Es ist ja bekannt das ein Frauenleben ob in Russland oder sonst wo wenig zählt!

  2. „Hurra, wir haben ver­lo­ren.“ Ja, der Deutsche hat jeden Weltkrieg ange­fan­gen und ihn dann kom­plett ver­sem­melt. Selbst sein eben­falls ange­fan­ge­ner 30jährige Krieg weist noch Spuren auf. Es ist rei­nes Glück, dass der Staat noch exi­stie­ren darf. Normalerweise macht man sei­nem Todfeind näm­lich den Garaus. Im Falle der Welt gegen Deutschland sellt sich nicht mal die Frage nach dem Verhältnis. Ja, das kann man schon mal feiern.

  3. Ausserdem wer­den Feste gefei­ert wie sie fal­len (in dem Zusammenhang passts)!
    Und es geht doch nix über ein sinn­ent­lehr­tes Ritual,wo man Betroffenheitstrief zu Schau stel­len kann…
    Die einen regts auf,
    die and­ren regts an und
    wie­der ande­re ver­die­nen dran…
    Ein klei­ner fei­ner Reim.

  4. Du sieht das voll­kom­men flasch. Latürnich ist der Frauentag der Grund. Weil Fraun doch alles bes­ser machen, so wie man das in der aktu­el­len Bolitigg sieht. Mit der Annegret in eine gol­di­ge Zukunft oder so ähnlich.
    Das mitm fel­or­nen Kriech ist doch fagan­gen­heit, außer­dem hät­te Doitschlantt sowie­so kei­ne nen­nens­wer­ten Streitkräfte neben den SJWs und Andifa die irknd­was bekämp­fen könnten.
    Läuft!

  5. Und wenn die Rechten die Macht bekom­men , heiss­tes dann „FrauenzeugenKrieger“-Tag :evil: #auf­schrei

  6. Du zitierst
    Der 8. Mai 2020 soll in Berlin ein Feiertag wer­den. An die­sem Tag jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal.
    Ich lese dar­aus, dass da das Ende eines Krieges gefei­ert wer­den soll, noch dazu eines sol­chen mit beson­ders vie­len Toten.

    Das ver­suchst Du mit Hurra, wir haben ver­lo­ren. Und als sei das noch nicht absurd genug lächer­lich zu machen. Sehr ver­stö­rend. Hattest Du Dich nicht mal als beson­ders radi­ka­len Kriegs- und Gewaltgegner insze­nie­ren wol­len? Und war­um willst Du unbe­dingt zu denen gehö­ren, die da ver­lo­ren haben?

    Gemessen an ihrer Wirtschaftsleistung soll­ten Berliner viel­leicht weni­ger freie Tage bekom­men, aber Arbeit ist auch nicht links.

    Als Arbeitsantreiber willst Du Dich jetzt auch noch betä­ti­gen? Wie blöd wirds eigent­lich noch?

    • Und war­um willst Du unbe­dingt zu denen gehö­ren, die da ver­lo­ren haben?

      Das hat mit Wollen eher weni­ger zu tun. Ich kann mir nur wenig Blöderes vor­stel­len als sich 75 Jahre nach Kriegsende ein­ma­lig einen dar­auf zu wedeln, dass man eine wenig über­zeu­gen­de Leistung abge­lie­fert hat. Nichts an einem Krieg ist fei­er­wür­dig, weder sein Beginn noch sein Ende (zumal die Nachwirkungen im „rus­si­schen“ Sektor für deut­sche Frauen dem Vernehmen nach auch nicht beson­ders fein waren, was dem Frauentag ja auch wie­der ideo­lo­gosch widerspricht).

      Klar kann man so einen ver­lo­re­nen Krieg statt als Niederlage als Sieg fei­ern, aber das zeugt dann nicht von Anstand. Beziehungsweise: Wäre ein stil­ler Feiertag - mit Sauf- und Tanzverbot - nicht sinnvoller?

      • Also wenn Du Dich da zu den Verlierern zählst, dann wäre es wohl in Deinem Sinne gewesen/Du ver­mu­test, dass Du davon pro­fi­tiert hät­test, wenn z.B. der Generalplan Ost oder die Beschlüsse der Wannseekonferenz voll­stän­dig hät­ten umge­setzt wer­den können?

        Und wenn der Krieg schon mal begon­nen wur­de, soll man ihn nicht been­den, oder man soll sich nicht dar­über freu­en, dass er zuen­de ist?

          • Du konn­test ja noch nicht mal die Anfangsfrage beant­wor­ten, war­um man es nicht fei­ern soll­te, bzw. sich nicht dar­über freu­en soll­te, dass das Kriegsgemetzel (offi­zi­ell) been­det wurde.

            • Das steht da so nicht. Ich emp­feh­le kon­text­be­zo­ge­nes Lesen. Ansonsten bin ich für bös­wil­li­ge Interpretationen des von mir Geschriebenen nicht ver­ant­wort­lich, mir ist also unklar, was du mir gera­de sagen möch­test. Sieht für mich nach Gepöbel und Anklagerei aus und dafür ist mir das Leben etwas zu kurz.

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