In den NachrichtenNerdkrams
Mit dem Führer gegen Sklaverei

Es soll ja auch niemand behaupten, Programmierer hätten oft wenig Verständnis für die Sorgen von einfühlsamen Menschen: Das Team hinter der Spiel- und Lernsprache Python zum Beispiel hat vor wenigen Tagen endlich etwas für mehr Gleichberechtigung unternommen.

Letzte Woche hat Victor Stinner, ein Python-Entwickler, der für Red Hat arbeitet, vier Pull-Requests eingereicht, um „Master” und „Slave” in der Pythondokumentation und im Pythoncode durch Begriffe wie „Elternteil”, „Arbeiter” oder ähnlich unordentliche Begriffe zu ersetzen.

„Aus Diversitätsgründen wäre es gut, Herr-und-Sklaven-Terminologie zu vermeiden, die mit Sklaverei in Verbindung gebracht werden könnten”, erklärte er in seinem Fehlerbericht, in dem er anmerkte, dass es Beschwerden gegeben habe[.] (…) [2014] hat Django (ein Python-Framework, A.d.V.) „Master” und „Slave” gegen „Führer” und „Folgende” eingetauscht. CouchDB hat ebenfalls 2014 eine ähnliche linguistische Reinigung vorgenommen.

(Freie Übersetzung von mir.)

Endlich tut mal einer was für die Befreiung der schwarzen Baumwollbytes! :ja:

Bonuspointe: Der ursprüngliche Titel des verlinkten Artikels ist noch im URL zu sehen. Er entbehrt nicht eines gewissen Charmes.

Senfecke:

  1. Was hätte der Arme denn machen sollen…
    darauf das ihm die politisch-korrekt Konkreten die Hölle heiss machen,und dann will er nicht einsehen auf Druck von aussen zureagieren..
    Da wären wir auch empört. so konnte er die Initiative ergreifen!
    Was immer besser ist und vielen den Wind aus den Segeln nimmt…
    Wie ehrlich das gemeint ist,wer weiss?

:) 
:D 
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