In den Nachrichten
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Wahr­heit ist irrele­vant.

Donald Trump, kei­nes­wegs der schlech­te­ste denk­ba­re US-Prä­si­dent, hat fest­ge­stellt, dass in Süd­afri­ka offen­sicht­lich Ras­sis­mus gegen die wei­ße Min­der­heit betrie­ben wird. Deut­sche Medi­en muss man zu so etwas grund­sätz­lich nicht unbe­dingt kon­sul­tie­ren, der öster­rei­chi­sche „Stan­dard“ hat aber einen ange­mes­se­nen Arti­kel dar­über.

Jen­ni­fer Wil­liams vom Incel­b­log „Vox“ fin­det die Sor­ge Donald Trumps jeden­falls eben­so wie die Redak­ti­on der „Huf­fing­ton Post“ („kru­de“, ebd.) ganz schlimm:

Der Prä­si­dent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten hat gera­de den Außen­mi­ni­ster ange­wie­sen, sich über eine Ver­schwö­rungs­theo­rie zu infor­mie­ren, die er auf Fox News gese­hen hat – eine Ver­schwö­rungs­theo­rie, die ein wesent­li­cher Gesprächs­punkt für wei­ße Natio­na­li­sten und Neo­na­zis ist.

Ob sie über­haupt wahr ist oder nicht, ist irrele­vant.

(Über­set­zung und Her­vor­he­bun­gen von mir.)

Ach so, na dann.