ComputerIn den NachrichtenPolitik
Liegengebliebenes vom 20. März 2018: Foltern mit Word.

Derzeit in den Stellenanzeigen: Ein Land, das vernünftige Kryptografie verbieten möchte, braucht Hilfe bei der Spionageabwehr gegen ein Land, das vernünftige Kryptografie auch verbieten möchte.


Dazu auch „heise online“: „Industrie und öffentliche Institutionen liefern sich heute ein Wettrüsten mit Angreifern, die versuchen, kryptografische Sperren zu entriegeln“, gefordert wird daher ein „EU-Expertenrat für Kryptografie“. Wenn man ein Rudel sich mit dem Internet nicht befassen wollender Politiker, die funktionierende Verschlüsselung für ein Werkzeug des Terrors halten, damit beauftragt, sich Regeln für eine vernünftige Verschlüsselung auszudenken, dann wird das sehr bald sehr ärgerlich werden, fürchte ich.


Schade: Keinen Computer zu haben schützt in Ghana nicht vor Microsoft Word.


Lustig: Eine Menschenrechtsorganisation in dem Land, das die Schurkenstaaten Israel und Türkei partnerschaftlich mit Waffen beliefert und dessen Presse den US-amerikanischen Präsidenten, der, um eine Wahl zu gewinnen, gelogen hat, er würde ein Foltergefängnis auf Kuba schließen lassen, dann aber ein paar neue Kriege entfachen ließ, auch nach dessen Amtsabtritt noch als jemanden feiert, der den Friedensnobelpreis irgendwie verdient habe, fordert die Festnahme der designierten CIA-Direktorin aufgrund ihrer Teilnahme an solchen Foltereien. Vor der eigenen Tür ist niemals ein Staubkorn zu sehen.


Bizarr: „Eine Auswahl ohne echten Wettbewerb“ sei „leider keine echte Auswahl“, klagen nach dem Sieg Putins in der russischen Präsidentschaftswahl Experten aus demselben Land, in dem die bloße Existenz von Gegenkandidaten zu eigentlich bereits als gewählt geltenden Politikern bereits eine „Kampfkandidatur“ genannt wird.

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