In den NachrichtenPiratenpartei
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Im „Neu­en Deutsch­land“ mit Eski­mos über India­ner reden.

Medi­al scheint es eine Art Win­terloch zu geben: Der sozia­li­sti­schen Tages­zei­tung „Neu­es Deutsch­land“ – nur echt mit Bet­tel­lay­er, denn Sozia­lis­mus ist teu­er – war es ein berich­tens­wer­tes Anlie­gen, dass der Libe­ra­lis­mus­kri­ti­ker Patrick Schif­fer, über den auf der hie­si­gen Web­site in der Ver­gan­gen­heit man­ches erzählt wur­de, die Pira­ten­par­tei ver­las­sen hat.

Wie es der guten Bericht­erstat­ter Art ist, wur­de sogleich der aber­ma­li­ge Tod der Pira­ten­par­tei ver­kün­det. Zu Wort kamen natür­lich aus­schließ­lich die­je­ni­gen, die es nicht betrifft; „Jour­na­list“ Seba­sti­an Wei­er­mann twit­ter­te stolz, er habe hier­über mit einem Grü­nen, einem Libe­ra­len und einem Lin­ken gespro­chen. Mit Eski­mos über India­ner reden.

Eine ver­meint­li­che Begrün­dung für die­ses Ver­hal­ten ist im letz­ten Absatz des „Arti­kels“ zu fin­den:

Bei den Pira­ten enga­gie­ren sich immer weni­ger Men­schen.

Dass die „Lin­ken“ wie alle ande­ren Par­tei­en auch seit der ersten Hoch­pha­se der Pira­ten­par­tei im Jahr 2009 eben­falls einen gewal­ti­gen Mit­glie­der­schwund ver­zeich­nen müs­sen und Par­tei­mit­glied­schaft im All­ge­mei­nen seit dem Ende der DDR nichts mehr ist, was die Mas­sen bewegt, steht natür­lich dann doch bes­ser anders­wo.