Stimmt schon, ist viel besser als Windows:
Unter bestimmten Umständen zerstört die Desktop-Ausgabe des aktuellen Ubuntu 17.10 das Bios vor allem (aber nicht nur) von Lenovo-Rechnern. (…) Auf den genannten Rechnern zerstört Ubuntu 17.10 Desktop die Firmware derart, dass sich dessen Einstellungen nicht mehr speichern lassen.
Dass Tim Schürmann ein BIOS (“Bios”) nicht von einem EFI unterscheiden kann: Geschenkt, ist halt “Golem.de”. Nun ist allerdings einer der großen Vorteile eines BIOS (“Bios”) gegenüber einem EFI, dass es nicht einfach programmierbar und erweiterbar ist. Ich verstehe schon: Heutige Computernutzer wollen ihre Startparameter mit der Maus zusammenklicken können, mit einem BIOS geht das halt nicht so gut.
Muss wirklich jeder einen Computer benutzen dürfen?


Was für ein selten bescheuerter Beitrag.
Du hast vollkommen Recht!
Bescheuert? In keinster Weise. Einfach nur die Gedanken eines gesunden Menschenverstands niedergeschrieben.
Die sache wirft ein paar Fragen auf:
1. Gibt es vor dem Release des finalen Images keine Beta-Testphasen, wo solche Fehler eigentlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auffallen müßten?
2. Warum wird überhaupt ein Treiber installiert, den (zumindest nach dem Bericht von golem.de) sowieso niemand braucht?
3. Stecken da vielleicht irgendwelche von den Buchstabenvereinen dahinter?
3.1. Hat da vielleicht einer der Buchstabenvereine an der Treiberentwicklung mitgewirkt und mit dem Treiber den Code eines anderen Buchstabenvereins überschrieben?
3.2. Wenn der Treiber sauber sein sollte…Hat der Treiber einfach unwissentlich eine Hintertür eines Buchstabenvereins plattgemacht?
Fragen über Fragen…
Die Buchstabenvereine haben zumindest UEFI zu verantworten. Für die unnützen Treiber überflüssiger Systeme können sie allerdings nicht viel.
>Stimmt schon, ist viel besser als Windows:
Ist es doch auch. Windows wurde klar übertrumpft. Microsoft hat es beispielsweise nur geschafft, Server mit einem Update lahm zu legen, so dass “nur” ein Update des UEFI nötig war. Ubuntu (nicht Linux) macht hier halt keine halben Sachen
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Windows-Update-fuer-Secure-Boot-Fehler-macht-BIOS-Updates-erforderlich-3503589.html
Ich muß dich jetzt leider enttäuschen. Es ist mittlerweile vollkommen Wumpe ob efi oder bios. Es gibt keinen schreibgeschützten Bereich mehr im Bootloader. Selbst das was du noch als CMOS-Ram kennst wird parallel auf den Flash geschrieben. Und natürlich kann man auch falsche Speicherbereiche überschreiben. Die Zeiten als das Bios in einem 2764 war und nur mit Hilfe eines Eprombrenners upgedatet werden konnte sind vorbei.
Alternativ kannst du dir ein Coreboot stricken. Ein Kollege will das mal für die eigene Hardware machen. Bin gespannt.
Nicht nur heute: es gab doch mal s.g. “WinBIOS”, wo man mit der Maus rumklicken konnte…
Ich erinnere mich an das Pentium 1 System eines Freundes, wo man mit der Maus im BIOS rumfummeln konnte…