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Iwan des Tages: Demokratische Propaganda darf nur “ZEIT ONLINE”.

Auf “ZEIT ONLINE” deliri­eren derzeit ein Beruf­spro­pa­gan­dist des Auswär­ti­gen Amtes und ein­er des Atlantik-Brücke e.V. darüber, wie man den Russen wohl daran hin­dern möge, die kom­mende Bun­destagswahl zu seinen Gun­sten zu verän­dern, wom­it er zweifels­frei den Zweck ver­folge, …

eine möglichst weit­ge­hende Frag­men­tierung und Polar­isierung der Parteien­land­schaft

… zu erzie­len, auf dass mal wer anders als CDU oder SPD das Gegen­teil von dem machen möge, was vor der Wahl ver­sprochen wurde, und, was an Teu­flis­chkeit kaum noch zu über­bi­eten ist:

Ana­log zu Trumps Strate­gie wird ver­sucht wer­den, die Wahl als chao­tisch oder gar vom poli­tis­chen Estab­lish­ment manip­uliert darzustellen, um die Legit­i­ma­tion der demokratis­chen Kräfte zu unter­graben.

Natür­lich kön­nte man ein­wen­den, die “Wahl” zum Bun­de­spräsi­den­ten, deren Ergeb­nis sog­ar Fernse­hzeitun­gen im Vor­feld angekündigt hat­ten, habe gezeigt, wie wahrheits­gemäß die Vorstel­lung, das poli­tis­che Estab­lish­ment tre­ffe Entschei­dun­gen sowieso völ­lig unab­hängig vom Wäh­ler­willen, tat­säch­lich ist, aber so etwas würde im Hause “ZEIT ONLINE” niemals auch nur in Erwä­gung gezo­gen, um dem Iwan kein Wass­er auf die Mühlen zu schüt­ten. Das ist immer­hin eine vor­bildliche und lupen­reine (weil: west­liche) Demokratie hier.

Zu den sieben Strate­gien mit dem Umgang mit dem Iwan zählt, so die bei­den Autoren, immer­hin auch die Wahrheit:

Siebtens müssen staatliche wie auch Medi­enka­paz­itäten zur Aufdeck­ung von Desin­for­ma­tion­skam­pag­nen (…) drin­gend ver­stärkt wer­den.

Ab wie vie­len desin­for­ma­tiv­en Artikeln auf “ZEIT ONLINE” kann man eigentlich von ein­er Kam­pagne sprechen?

(via Fefe)