Auf “SPIEGEL ONLINE” darf Markus Becker derzeit die Demokratie erklären und bringt uns dreierlei bei.
Erstens:
Man mag Ceta gut finden oder schlecht, aber der Beton-Widerstand der Wallonie ist kein Sieg der Demokratie.
Von dem Recht, gegen ein Abkommen zu votieren, Gebrauch zu machen heißt “Beton-Widerstand”.
Zweitens:
Selbst Parteifreunde der wallonischen Rebellen — etwa Gianni Pittella, Fraktionschef der Sozialdemokraten im EU-Parlament — werfen Paul Magnettes Regierung inzwischen vor, ganz Europa in Geiselhaft zu nehmen.
Gegen ein Abkommen, das von vielen Europäern abgelehnt wird, die aber zur Freude der Demokratie und Markus Beckers gar nicht erst gefragt wurden, zu stimmen nimmt ganz Europa “in Geiselhaft”, während eine Zustimmung zu diesem Abkommen ganz Europa selbstverständlich völlig frei von Zwängen ließe.
Drittens:
Dass die — demokratisch gewählten — Regierungen aller EU-Staaten Ceta zugestimmt haben? Interessiert nicht. Die Glaubwürdigkeit Europas und womöglich Tausende Arbeitsplätze, um die es immerhin auch geht? Bedauerliche Kollateralschäden.
Europa kann seine Glaubwürdigkeit nur aufrecht erhalten, wenn es seine Mitglieder künftig nicht mehr nach ihrer Meinung fragt. Demokratie kann nur funktionieren, wenn sie auf ergebnisoffene Abstimmungen verzichtet. Die Arbeitsplätze, wissenschon.
Endlich erklärt uns das mal einer.


Darauf würde ich entgegnen:
Sehr geehrter Hr. B. “Sie können mal etwas intelligentes sagen oder wie immer Dünnschiss, kommen sie in meine Nähe haue ich Ihnen auf die Fresse”
Genauso ignorant, arrogant und mit einer Priese von primärer Gewalt.