Es ist Montag, es gibt wahrlich Schöneres und das ist noch nicht einmal allzu lange her, aber man macht eben auch beim Dummsein nur ungern halbe Sachen. Als wär’s gestern gewesen, einander im Arm habend die Zeit zu vergessen und des Mondes tadelndem Blick keine Beachtung zu schenken, weil, als es perfekt schien, man doch selbst missachtet zu haben weiß. Wenn schon blöde, dann wenigstens mit Anlauf.
Apropos Anlauf. Neues aus Olympia: Deutschland ist erwartungsgemäß ganz gut im Schießen. In Syrien kommt ihm das zugute: In Aleppo kämpft Al Qaida, unterstützt von den USA, Deutschland, Türkei, Saudi-Arabien und Katar; die zahlen eben gut, muss man ja verstehen.
Bei allen Problemen, die ein Computer so hat (wusstet ihr zum Beispiel, dass euer Flachbildschirm gekapert werden kann?), wünscht man sich manchmal doch weniger Menschlichkeit in all dem Tohuwabohu. Man wies mich vor einigen Tagen darauf hin, dass selbst Roboter menschlicher seien als manche Menschen, wie ein Experiment von vor einigen Jahren beweise: Nach einer Weile entwickeln sie, die Roboter, einen eigenen Altruismus und lernen dessen Vorzüge zu schätzen. Und die Menschen? Sie füttern Enten mit ihren Kindern. Was ja, andererseits, auch irgendwie wieder niedlich ist.
Was allerdings keinesfalls niedlich ist, sind Montage, aber dagegen kann man etwas machen, nämlich die Musik an.
Guten Morgen.
