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Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Non scho­lae sed mori­an­do dis­cunt.

Auf „SPIEGEL ONLINE“, des­sen Social-Media-„Team“ mitt­ler­wei­le eine der­ar­ti­ge Enthir­nung vor­zu­wei­sen hat, dass es ihm gera­de­zu wie eine post­re­vo­lu­tio­nä­re Frei­heit erscheint, wenn im schlim­men Groß­bri­tan­ni­en Schul­uni­for­men nicht etwa abge­schafft, wie es sich für moder­ne und auf­ge­klär­te Staa­ten inzwi­schen erfreu­li­cher­wei­se geziemt, son­dern geschlechts­neu­tra­li­siert wer­den, wun­dert sich Mat­thi­as Gebau­er heu­te:

Mit einem Tag der offe­nen Tür woll­te die Bun­des­wehr am Wochen­en­de für mehr Akzep­tanz in der Öffent­lich­keit wer­ben. Doch dann lie­ßen Sol­da­ten klei­ne Kin­der an Geweh­ren han­tie­ren.

Was hat der denn gedacht, wofür Mit­glie­der eines staat­lich geför­der­ten Waf­fen­trä­ger­hau­fens an einer Schu­le wer­ben soll­ten – für den Mathe­ma­tik­un­ter­richt?

Im Übri­gen bin ich der Mei­nung, dass die Bun­des­wehr abge­schafft gehört.