(Und irgendwann wacht man auf und ist zum ersten Mal im Leben älter als man sich fühlt. Was war denn das jetzt? Man ist doch kein bisschen reifer, weiser, besser als noch gestern geworden. Ist das das Leben oder war es das oder wird es das gewesen sein? Man war ja noch lange keine 30 und ist es bis zum letzten Tag auch nicht geworden. Wie alt ist eigentlich zu alt für wen, für was? Vor lauter Perspektiven sieht man sich selbst schon nicht mehr im Spiegel, was mit zusehends voranschreitender Alterung eine immer erfreulichere Aussicht ist. Die grauen Haare auf dem Kissen sind Zeuge genug des eigenen Versagens, des eigenen Verrats an sich selbst. Man sollte, man müsste, man hatte nur nicht. Kein Voran, kein Bestand. Die Evolution der Gesellschaft frisst zuerst die, die sie fürchten. Das Leben überholt immer zweimal, während man kurz rastet. Man hat längst verloren, zuletzt schließlich seinen Humor.)
… und jeder Sonnenstrahl trifft dich wie ’ne Kugel aus Stahl,
schießt Bilder in deinen Kopf, die dir vor Stunden egal,
und alte Wunden fangen wieder zu bluten an,
du starrst nur Löcher in die Luft, hundert Minuten lang …
(Die Fantastischen Vier: Hey!)
(Erschöpft ab.)

