Wer hätte das gedacht? Vernetzte (“moderne”) Automobile, die — wie andere Rechner auch — im Internet sind, lassen sich — wie andere Rechner auch — nicht nur im Stehen, sondern auch im bewegten Zustand von außen aufmachen:
Zwei US-amerikanische Tüftler haben ein Auto in voller Fahrt gehackt. Aus einem Wohnzimmer, meilenweit vom Auto entfernt, über das Internet.
Aber kein Grund zur Sorge:
Hersteller Fiat Chrysler (FCA) gab Entwarnung für Kunden in Europa: Die hier verkauften Autos verfügten demnach nicht über den Baustein zur Internetverbindung. Hiesige Kunden seien daher nicht betroffen.
Bei uns ist das Internet sicher!!1!


The Uconnect System Software Update site will work on both Mac and Windows PCs. Tja, mit Linux wäre das nicht passiert.
Linsuxnutzer bekommen also keine Sicherheitsupdates für ihr hackbares Auto? Prima, so ein rein linuxgetriebenes Botnetz auf deutschen Autobahnen wollte ich schon immer mal in Aktion sehen. Glückwunsch.
Linuxnutzer erhalten keine Sicherheitsupdates, weil sie so schlau sind, erst gar keinen MS- oder Mac-basierten Dreck einzusetzen, noch nicht einmal, wenn man versuchte, sie dazu zu zwingen.
Wie kommst du auf die Idee, dass die Firmware des Autos selbst nicht auf Linux basiert?
Siehe oben.
Das Hauptproblem liegt für mich im Normalbetrieb dieser Autos. Versagt der digitale Steuerungsmechanismus durch Hitze, Wasser, Marder oder ähnliches, und führt dies zu einer Massenkarambolage mit Todesopfern, waschen die Innovationsfuzzis der Autobau ihre Hände selbstverständlich in Unschuld.
Hintergrund: Da man auch mit einem 300-PS-SUV nicht schneller vorwärts kommt, sollte man zumindest mit dem ganzen Kommunikationsplunder komfortabel im Stau stehen.
Ein schönes aktuelles Beispiel: Mercedes hat das Problem, dass aktuelle E‑Klassen gern mal in voller Fahrt zu brennen anfangen. Lösung: keine.