Es ist Montag, und möglicherweise sollte man den Blick in die Nachrichten noch um eine weitere Woche aufschieben, sonst wird man missmutig und das bekommt der Verdauung bei diesem Wetter nicht. Aber Neugier, du Schelm! — Die Griechen, diese Schlawiner, haben schon wieder Europa mit ihrer lästigen Demokratie beschämt. Gucken wir also lieber auf die Probleme im eigenen Land, zum Beispiel auf den Ruck von irgendwem nach irgendwo. Die AfD lernt von der SPD und treibt den linken Flügel aus dem Saal. Pfff, gemäßigte Politik. Damit wird man nichts in diesem Land.
Vielleicht geht das mit Wasserspray ja auch wieder weg. Was leider mit Wasserspray mit ziemlicher Sicherheit nicht ungeschehen gemacht werden kann, ist der doch etwas überraschende Tod Chris Squires, des einzigen dauerhaften Mitglieds der Band Yes. Dieses Jahr ist verflucht, was die Überlebenschancen von Berühmtheiten seiner Klasse angeht, wie es scheint.
Obwohl er Yes in den 1980er Jahren in eine Zeit der wirklich schauderhaften Popmusik geführt und Billy Sherwoods Beteiligung nicht verhindert hat, war sein Bassspiel doch eins der prägenden Elemente von Yes und indirekt auch vielen Bands, die ihnen nacheiferten und zum Teil bis heute nacheifern; sein Solowerk, das einzig daran krankte, dass er nie ein besonders herausragender Sänger war, verblasste dahinter völlig.
Aber heute sind wir mal nicht so.
Guten Morgen.


Yes! Über Jahre neben Genesis meine Lieblingsband (Musik-Stil: Romatical-Rock). Yes wurde lange Zeit immer wieder geprägt vom King of Keyboards Rick Wakemann. Hier ein Solo, vor dem er noch kurz das Handgelenk lockert, dann ‑so schätze ich- kommen ca. 20 Tastenanschläge pro Sekunde.
https://www.youtube.com/watch?v=jDsvZGM1vD8
Genial.
Würg, Genesis. Mit dem Einstieg von Phil Collins (also nach Trespass) tauchte da plötzlich ein dünnes Stimmchen auf, auf das die Band besser verzichtet hätte.