Spaß mit SpamIn den Nachrichten
hal­lo geschafts­vor­schlag

Auf SPIEGEL ONLINE wun­dert sich Chri­sti­an Stöcker heu­te offen­bar völ­lig uniro­nisch:

Spam, Phis­hing, Über­wa­chung – die E‑Mail ist uner­träg­lich und trotz­dem immer noch da.

So geht’s mir mit Chri­sti­an Stöcker zwar auch, aber mich bezahlt natür­lich kei­ner für sol­che Emp­fin­dun­gen. Man muss sich Chri­sti­an Stöcker als einen Men­schen vor­stel­len, der aus­schließ­lich Spam- und Phis­hing­mails bekommt und es nicht irgend­wie merk­wür­dig fin­det, sich auf einer track­ing­durch­setz­ten Web­site wie SPIEGEL ONLINE über die Über­wa­chung mit­tels E‑Mails zu empö­ren.

Dabei ist E‑Mail auch ein Medi­um für das Knüp­fen von Geschäfts­be­zie­hun­gen. Mich erreich­te zum Bei­spiel heu­te fol­gen­der Kon­takt­ver­such:

geschafts­vor­schlag

Krea­ti­ve Anre­den för­dern die Auf­merk­sam­keit des Lesers. Gut gemacht!

Grüß Gott

Ah, ein Süd­deut­scher schreibt. Oder?

Ich bin mit die­sem Medi­um, um Sie über die Trans­ak­ti­on zur Abga­be von $21.500.000 (Ein­und­zwan­zig Mil­lio­nen fünf­hun­dert­tau­send Euro) in mei­ner Bank in Chi­na, Sie als Emp­fän­ger zu infor­mie­ren.

Schlim­me Gram­ma­tik, merk­wür­di­ger Umrech­nungs­kurs, Bank im Aus­land – ja, ein­deu­tig ein Süd­deut­scher.

Es wird zu 100% sicher, dass der Finanz­vor­stand des ver­stor­be­nen Kun­den.

Es ist zu 100% sicher, dass der Ver­fas­ser.

Bit­te auf mei­ne pri­va­te E‑Mail: sangchin24@gmail.com, für wei­te­re
Infor­ma­tio­nen.

Ich schrei­be prin­zi­pi­ell nie­man­dem an eine Goog­le-Mail-Adres­se. SPIEGEL ONLINE sagt, da wer­de ich über­wacht.

Dann eben nicht.


Ach, die „Homo-Ehe“, also die Hoch­zeit zwei­er Men­schen glei­chen Geschlechts, treibt die Medi­en mal wie­der um. Von einer „Gleich­be­rech­ti­gung“ sei die Rede, die geför­dert wer­de, wenn man statt einer nun sogar zwei ver­schie­de­ne Lebens­part­ner­schaf­ten lega­li­siert. Was aber soll das für eine Gleich­be­rech­ti­gung sein, in der ein Mann nicht ein­mal sei­ne Loko­mo­ti­ve hei­ra­ten darf?