In den NachrichtenPolitik
Links, zwo, drei, vier: Arbeit macht spaßfrei!

Das ist aber nett von der Sozialdemokratie:

Vertragsspieler von Mindestlohn befreit

Weil:

Amateur-Vertragsspieler im deutschen Sport fallen nicht unter das Mindestlohngesetz. Dies stellte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Montag (…) klar. (…) „In diesen Fällen steht nicht die finanzielle Gegenleistung, sondern der Spaß an der Sache im Vordergrund. Deshalb können wir hier nicht von einem klassischen Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sprechen“, sagte Nahles in Berlin.

Ein „klassisches Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer“, das mindestlohnwürdig ist, könne demnach nur bestehen, wenn der Arbeitnehmer seine Arbeit aufrichtig verabscheut. Blöd für Leute, die einen Beruf ergriffen haben, den sie gern ausüben: Ihr Chef sei demnach nicht an den Mindestlohn gebunden. Arbeit darf nicht lustig sein. Arbeit muss betrüben.

Arbeit ist Krieg! :hitler:

Insofern machen’s die niedersächsischen „Linken“ gerade richtig:

Der bisherige Landesvorsitzende der niedersächsischen Linken, Manfred Sohn, hat seinen Austritt aus der Partei erklärt. Der 59-jährige Diplomsozialwirt zog damit die Konsequenzen aus heftigen Machtkämpfen im Landesverband (…).

Die Arbeiterrevolution ist auch nicht mehr, was sie mal war.

Senfecke:

  1. Da ist der Nahles aus Versehen mal eine Wahrheit rausgerutscht. Spaß darf es nur dem Arbeitgeber machen – auf dem Konto :lol:

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