Natürlich ist es auch wenig angenehm, wenn zwei benachbarte Staaten (momentan steht’s 1327 zu 59 für Israel, das blöderweise auf Foulspiel setzt) gegenseitig militärisch von der Landkarte zu tilgen versuchen, insbesondere dann nicht, wenn einer der beiden Staaten Schützenhilfe bekommt: USA verurteilen Angriff auf Schulgebäude in Gaza (30. Juli 2014), USA stellen Israel weitere Munition zur Verfügung (31. Juli 2014). Vielleicht haben sie beim ersten Mal nicht alles erwischt.
Bei so viel Fürsorge seitens unserer US-amerikanischen “Freunde” (Joachim “Zu den Waffen!” Gauck) müssen “wir” (ebd.) uns ja eigentlich nicht mehr darum kümmern. SPIEGEL ONLINE indes, 23. Juli 2014:
“Wir hier in Deutschland freuen uns darüber, dass in diesem Land Nachkommen der Menschen wohnen, die andere Deutsche vom Erdboden vertilgen wollten”, sagte Gauck.
Den Satz muss man gegebenenfalls zweimal lesen. “Andere Deutsche” ist hier das Subjekt, nehme ich an. Aber zum Glück ist die Zeit, in der ein ganzes Volk vertilgt werden sei, längst vorbei:
“Sie müssen sterben und ihre Häuser sollten zerstört werden, damit sie keine weiteren Terroristen gebären können” sagte Shaked (Ayelet Shaked, Mitglied des israelischen Parlaments, A.d.V.). “Sie alle sind unsere Feinde und ihr Blut sollte an unseren Händen kleben. Dies gilt auch für die Mütter der toten Terroristen.”
Die “Zivilgesellschaft” (tagesspiegel.de, 23. Juli 2014) sollte wirklich netter zu Israel sein.


“morgen fällt in gaza die schule aus, denn in gaza gibt’s keine kinder mehr”
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/07/29/dlf_20140729_1226_e093478e.mp3
„Wir hier in Deutschland freuen uns darüber, dass in diesem Land Nachkommen der Menschen wohnen, die andere Deutsche vom Erdboden vertilgen wollten”, sagte Gauck.
.…Opa Widerstandskämpfer leidet eben immer noch unterseinem Nazi-Papa