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Kurz notiert zu Joachim Gaucks jüngster Befürwortung rücksichtslosen Menschentotschießens

Hm, ja, aha, soso:

Bun­de­spräsi­dent Joachim Gauck sieht Deutsch­land bei der Über­nahme von mehr inter­na­tionaler Ver­ant­wor­tung in der Pflicht, not­falls auch mil­itärische Mit­tel einzuset­zen. (…) Man brauche inter­na­tion­al auch Kräfte, die Ver­brech­er oder Despoten stop­pen, die gegen ihr eigenes Volk oder gegen ein anderes mörderisch vorge­hen.

Die Kräfte, die Ver­brech­er daran hin­dern, zum Beispiel das afghanis­che und irakische Volk zu mas­sakri­eren, heißen im all­ge­meinen poli­tis­chen Sprachge­brauch gele­gentlich “Islamis­ten”, manch­mal auch “Tal­iban”. Gegen einen Ein­satz inter­na­tionaler Kräfte, die not­falls mit Waf­fenge­walt deutsche Sol­dat­en daran hin­dern, im Aus­land Men­schen zu töten, hätte ich im Übri­gen eben­so wenig wie gegen eine ver­stärk­te Präsenz aus­ländis­ch­er Trup­pen zum Schutz deutsch­er Demon­stran­ten vor bewaffneter Polizei. Das ken­nt Joachim Gauck ja noch von früher, als sow­jetis­che Panz­er zuver­läs­sig das Land vor dem Feind beschützt haben.

Vor­wärts immer, rück­wärts nim­mer!
Erich Honeck­er