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Die blau-weiß-rote Gefahr

Im Inter­net wer­den vielfach Witze über sie gemacht. Sie habe unre­al­is­tis­che Vorstel­lun­gen von der Welt, ihre überzeugten Wäh­ler seien entwed­er dumm oder geblendet, der Parteivor­stand beste­he aus Pop­ulis­ten und Schwätzern, die bewusst mit den von schlechter “Presse” geschürten Äng­sten der Bürg­er spiel­ten, um wesentliche Grundpfeil­er der frei­heitlich-demokratis­chen Grun­dord­nung aushe­beln zu kön­nen. Würde diese Partei in das europäis­che Par­la­ment gewählt, sie würde unser har­monis­ches Miteinan­der nach­haltig ins Wanken brin­gen. Von ihren einst hehren Ide­alen seien nur mehr Ver­ach­tung und heiße Luft übrig geblieben.

Auch ihre Plakate ern­ten Kri­tik: In blau-weiß-rot­er Far­bge­bung weist die Partei in großen Buch­staben — wohl für ihre tra­di­tionell eher bil­dungs­ferne Wäh­ler­schaft — auf die bevorste­hende Wahl hin und bildet gele­gentlich auch ihre Kan­di­dat­en ab, nicht ohne ein grif­figes Mot­to darunter zu hin­ter­lassen, denn ein­fache Parolen ködern auch den ein­fachen Geist, und es ist erschreck­end, dass diese Masche gemäß aktuellen Umfra­gen tat­säch­lich zu funk­tion­ieren scheint; den denk­enden Wäh­ler jedoch packt beim Anblick der Plakate allen­falls erhe­bliche Übelkeit.

Worum es geht? Na, um die SPD natür­lich.

AfSPD

(“Aus­rich­tung: Rechts”, schlägt Word­Press vor.)


Apro­pos: “Alle Macht geht vom Volke aus”? Recht­spop­ulis­tis­ch­er Scheiß, befind­en Pirat­en. Die ken­nen sich aus.