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Ver­nunft statt F.D.P.!

Letz­te Woche fand in Bonn ein Par­tei­tag der F.D.P. statt. Ober­frei­de­mo­krat Chri­sti­an Lind­ner habe dort, so lässt’s die „FAZ“ ver­lau­ten, mit­ge­teilt, man kön­ne „stolz sein“ auf „das Erreich­te, auf die Schul­den­brem­se, die Euro-Ret­tungs­po­li­tik“. Gera­de letz­te­re hat bekannt­lich wun­der­bar funk­tio­niert. Kon­se­quent hat man sich wie schon 2009 die Kanz­le­rin für Euro­pa aus­ge­spro­chen:

Für sei­ne Zukunft braucht Euro­pa weder Skep­sis, (sic! A.d.V.) noch Roman­tik. Euro­pa braucht mehr Rea­lis­mus und Bür­ger­nä­he, um Zukunft zu haben.

Euro­pa brau­che den Libe­ra­lis­mus die F.D.P. – und zwar für wel­che Posi­ti­on? Das hat Chri­sti­an Lind­ner schon im Novem­ber erklärt:

Die FDP als Par­tei von wirt­schaft­li­cher Ver­nunft (…) wird aber gebraucht. (…) Es ist bedau­er­lich, dass wir unser markt­wirt­schaft­li­ches Pro­fil nicht schon im Wahl­kampf an einem gro­ßen The­ma geschärft haben.

Von Libe­ra­lis­mus ist schon gar nicht mehr die Rede. Mehr Euro­pa, mehr Markt­wirt­schaft!

Wenn schon nicht in Deutsch­land, dann wenig­stens in Euro­pa, wo der Euro her­kommt. Unheil rich­tet man eben am Besten an der Wur­zel an.