Den genauen Nutzen von Googles Suchvorschlägen hatte ich bisher zu erkennen versäumt. Normalerweise weiß ich, wonach ich suchen möchte, wenn ich eine Suchmaschine aufrufe. Die Betreiber des Twitter-Accounts @GooglePoetics haben aber die wahre Stärke der Vorschlagsfunktion entdeckt: Sie schreibt bessere Lyrik als so mancher dieser modernen „Popautoren”.
Manche der Gedichte haben mehrere Strophen, manchmal sind es auch tiefsinnige, dafür kurze Aphorismen:
I invented sex
I immediately regret this decision
Sollte aus meinen bisherigen Texten also hervorgegangen sein, dass ich die Google-Suche für überflüssigen Mist halte, so möchte ich dieses Urteil zumindest teilweise als revidiert verstanden wissen.
Apropos skrupellose Megakonzerne: Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat die Internetspionage durch den amerikanische[n] Geheimdienst NSA (…) kritisiert[.]
Das hat natürlich einen verständlichen Grund: Zwar ist die NSA kein Betreiber eines „sozialen Netzwerks”, aber der Markt der Datensammler scheint hart umkämpft zu sein. Vergleichende Werbung hat ja durchaus Tradition.

