In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXXXIV: Das nackte Grauen

Übereinstimmend berichten heute SPIEGEL ONLINE und DIE WELT über einen Fahndungserfolg:

Weil er über Jahre hinweg die Computer und E-Mails von US-Promis ausgespäht und sensible Bilder ins Web gestellt hat, ist ein Hacker in den USA zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Was genau hat er eigentlich angestellt? Nun:

Dem Mann wurden unter anderem illegales Abhören, Identitätsdiebstahl und der unerlaubte Zugang zu Computern zur Last gelegt.

Ja, das ist tatsächlich ziemlich schlimm. Man stelle sich vor, eine deutsche Behörde würde so etwas tun! Ach, Moment… – wir schweifen ab. Was hat der Mann denn nun auf den fremden Computern getan? Offenbar vor allem Bilder kopiert:

Er hackte ihre Konten, griff auf private Fotos und Informationen zu und verbreitete sie im Internet. So tauchten Nacktfotos von Schauspielerin Scarlett Johansson im Netz auf. Die Schauspielerin hatte die Bilder selbst zu Hause vor einem Spiegel mit einer Handykamera aufgenommen.

Scarlett Johansson fand das merkwürdigerweise weniger befriedigend als das Anfertigen der Bilder selbst:

Schauspielerin Scarlett Johansson hatte nach der Veröffentlichung der Bilder in einem Interview gesagt, sie fühle sich jetzt „verwundbarer als jemals zuvor“[.]

Warum solche Bilder überhaupt existieren, hat sie leider nicht bekannt gegeben. Warum fertigt Scarlett Johansson Nacktfotos von sich selbst an, wenn nicht in der Absicht, sie jemandem zu zeigen? Sich nackt im Spiegel anzusehen kann ich bei einer Frau ja noch verstehen; „hihihi, Brüste“.
Über die Motivation, darüber hinausgehendes zu tun, kann ich nur spekulieren. Mein Urteil fiele voraussichtlich nicht positiv aus.

(via L.)

Senfecke:

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