KaufbefehleMusikkritik
Discorporate Records: Querschnitt 2011

Wer übri­gens, wie so viele andere Men­schen, am Son­ntag noch nichts besseres vorhat, dem sei der diesjährige sam­pler der Plat­ten­fir­ma Dis­cor­po­rate Records ans Herz gelegt, bei der unter anderem exzel­lente Musik­er wie etwa The Sea­son Stan­dard unter Ver­trag ste­hen. Wie viele andere Indiela­bels — wie auch immer man dieses “Indie” zu definieren beliebt — gibt es sozusagen zum kosten­losen Anfix­en (denn tat­säch­lich ist diese Art von Musik eher Droge als Kon­sumpro­dukt) gele­gentliche Auszüge aus ihrem Kat­a­log zum kosten­losen Run­ter­holen.

Auf dem “Sam­pler 2011”, den übri­gens ein wirk­lich hüb­sches Titel­bild ziert, sind The Sea­son Stan­dard zwar nicht zu hören, wohl aber der eben­falls großar­tige Ableger SchnAAk und Auszüge aus dem Debü­tal­bum der Öster­re­ich­er broken.heart.collector, das, neben­bei, gute Chan­cen hat, die diesjährige Jahres­rückschau zu zieren.

Der ganze Spaß kostet nichts, jedes Lied ist auf bandcamp.com (scheint das neue MySpace zu wer­den) für lau anzuhören, herun­ter­laden kann man das Gesamtarchiv eben­falls ohne nöti­gen Obu­lus als MP3, FLAC, AAC oder wonach einem ger­ade der Sinn ste­ht. Wer seine E‑Mail-Adresse lieber nicht irgendwelchen obskuren Musikan­bi­etern zur Ver­fü­gung stellt, der find­et die MP3-Ver­sion auch bei eMule.

Wärm­stens emp­fohlen!