Musik
Gent­le Giant 1978: Nach­trag zur Insel­mu­sik

Der Name „Gent­le Giant“ fiel hier schon des Öfte­ren, zuletzt in mei­nem Bei­trag über „Insel­mu­sik“. Dabei erwähn­te ich unter ande­rem auch bereits, dass die­se Musi­ker gegen Ende ihrer Kar­rie­re beschlos­sen hat­ten, sich mehr an der damals ver­brei­te­ten Rock­mu­sik als an der für ange­staubt gehal­te­nen „Barock’n’Roll“-Musik, wie es ein ita­lie­ni­scher Fern­seh­sen­der weni­ge Jah­re zuvor nann­te, zu ori­en­tie­ren. Ent­spre­chend waren ihre Live­auf­trit­te zwar ener­ge­ti­scher (womög­lich hek­ti­scher), dar­un­ter aber litt das Zusam­men­spiel in kom­ple­xen Pas­sa­gen, immer­hin waren Gent­le Giant dafür bekannt, mit einem gro­ßen Arse­nal an Musik­in­stru­men­ten die Büh­ne zu betre­ten und die­se (die Instru­men­te, nicht die Büh­ne) oft mehr­fach pro Lied zu wech­seln.

Des­sen unge­ach­tet ent­hält das BBC-Kon­zert von 1978 ver­mut­lich eine der besten Live­ver­sio­nen des Stückes „Free Hand“ vom gleich­na­mi­gen Album:

Gent­le Giant BBC 1978 – Free Hand

Schön, einen Mon­tag so begin­nen las­sen zu kön­nen.
Ich wün­sche gute Unter­hal­tung.