PersönlichesNetzfundstücke
Dells Kein­gut­schein

Pro­log: Im Reich der Legen­den gibt es immer wie­der sol­che, die sich dar­um dre­hen, dass elek­tro­ni­sche Bedruckung nicht immer zu den gewünsch­ten Ergeb­nis­sen führt, wie etwa die Inter­net­sei­te The Dai­ly WTF gern zeigt, so etwa hier.

Kom­men wir zum The­ma: Vor einer Wei­le frag­te mich ein Haus­halt um Rat, wel­cher Com­pu­ter­her­stel­ler denn Gerä­te anbie­te, deren Anschaf­fung sich qua­li­ta­tiv loh­ne. Arg­los emp­fahl ich Dell und bestell­te ein geeig­ne­tes Modell.
Gestern nun erreich­te mich als Kon­se­quenz die­ser Tat ein Wer­be­pro­spekt des Unter­neh­mens, der mich zu mei­nem Kauf beglück­wünsch­te und inlie­gen­de Son­der­an­ge­bo­te ver­sprach, Gut­schein inklu­si­ve. Ich blät­ter­te nun also vor­hin dar­in und such­te erfolg­los nach dem ver­spro­che­nen Gut­schein.

Gut­schei­ne in Pro­spek­ten erkennt man meist schon beim Über­flie­gen, sie wer­den meist deut­lich akzen­tu­iert gedruckt; jedoch fand ich zwar mehr­fach einen Hin­weis auf den Rabatt, den mir der Gut­schein für künf­ti­ge Anschaf­fun­gen gewäh­ren soll­te, nicht aber den Gut­schein selbst.

Dar­ob fru­striert wid­me­te ich mich also dem edi­to­ri­al und fand, was ich zuvor über­se­hen hat­te:

„Wie trick­reich!“, sprach ich zu mir.
Auf einen sol­chen Gut­schein­code wür­de so bald nie­mand kom­men.

Ob Dell damit ver­sucht, sub­til gegen die zahl­rei­chen Inter­net­sei­ten vor­zu­ge­hen, die sel­bi­ge ver­brei­ten, weiß ich nicht; aber krea­tiv sind sie ja, das muss man ihnen las­sen.