In den Nachrichten
Tötung mit mensch­li­chem Ant­litz (dreist ver­kalau­ert)

Der Staat Ohio demon­strier­te in die­sem Monat wie­der das US-ame­ri­ka­ni­sche Ver­ständ­nis von Mensch­lich­keit, indem er einen Selbst­mord­kan­di­da­ten vor­erst vor dem Tod bewahr­te:

Weni­ge Stun­den vor sei­ner Exe­ku­ti­on hat­te ein zum Tode ver­ur­teil­ter US-Häft­ling sich umzu­brin­gen ver­sucht – konn­te jedoch geret­tet wer­den. Jetzt starb der Mann nach meh­re­ren Gift-Injek­tio­nen. Der Gou­ver­neur von Ohio hat­te die Hin­rich­tung auf­ge­scho­ben, damit sich der Häft­ling erho­len konn­te.

Ich kann die Täter aber auch ver­ste­hen; da betreibt man so viel tech­ni­schen und mensch­li­chen Auf­wand, um einem Häft­ling das Ende zu berei­ten, und dann will der undank­ba­re Strolch nicht mit­spie­len. Frech­heit.

(Sehr schön auch, abge­se­hen von der grau­en­haf­ten Gram­ma­tik, der Wer­be­text auf Lie­fer­schei­nen von 3Dsupply, aus­zugs­wei­se zitiert:
„Du warst zufrie­den? Ver­tei­le die Fly­er an dei­ne Freun­de! (…) Du warst unzu­frie­den? Emp­feh­le uns den Leu­ten, die du viel­leicht nicht magst!“ Hihi.)