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Kurz ver­linkt VI: Wer Extrem-Wind sät, wird Sturm ern­ten.

Es scheint tat­säch­lich nicht viel zu pas­sie­ren auf der Welt, und so beschloss man bei SPIEGEL Online gestern, über Wind zu berich­ten, der vor 14 Jah­ren beson­ders stark blies. Und weil man immer­hin erkannt hat, dass das nun kei­ne die Welt bewe­gen­de Mel­dung ist, griff man auf Bou­le­vard­me­tho­den zurück und gab dem Arti­kel fol­gen­de Über­schrift:

Extrem-Wind

Ist das nicht hübsch? :)

Apro­pos hübsch:

Ein Urteil (PDF ) des Amts­ge­richts (AG) Frank­furt (Az. 31 C 1078/09) vom 29. Janu­ar 2010 könn­te das lukra­ti­ve Erlös­mo­dell mit Mas­sen­ab­mah­nun­gen auf­grund von Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen ins Wan­ken brin­gen. Der Amts­rich­ter ver­wei­ger­te dem abmah­nen­den Anwalt die Erstat­tung der ein­ge­for­der­ten Gebüh­ren durch den Abge­mahn­ten.

Da es doch sonst in die­sem Jahr schon wie­der nur wenig posi­ti­ves aus der Welt der Juri­stik durch die Nach­rich­ten getra­gen wird:

Innen­mi­ni­ster de Mai­ziè­re hat sei­ne Staats­se­kre­tä­rin Rogall-Gro­the zur offi­zi­el­len IT-Beauf­trag­ten des Bun­des beru­fen. Mit Com­pu­tern hat­te sie bis­lang nur wenig zu tun.

(…)

Rogall-Gro­the kann immer­hin dar­auf ver­wei­sen, dass sie ab 2006 als Abtei­lungs­lei­te­rin für Ver­fas­sungs­recht, Ver­wal­tungs­recht und Völ­ker- und Euro­pa­recht im Innen­mi­ni­ste­ri­um gewis­se Berüh­rungs­punk­te mit moder­ner Rechen­tech­nik hat­te. Damals näm­lich setz­te sie sich mit der Geset­zes­kon­for­mi­tät von Wahl­com­pu­tern und dem The­ma Daten­schutz aus­ein­an­der.

Die Geset­zes­kon­for­mi­tät von Wahl­com­pu­tern. Ich bin gera­de­zu außer mir vor Begei­ste­rung. (Muss man so ein Ding eigent­lich mal aus der Nähe gese­hen haben, um die Geset­zes­la­ge über­prü­fen zu kön­nen?)

Man ernen­ne mich zum Wirt­schafts­mi­ni­ster! Ich habe schon mal Geld aus­ge­ge­ben, das dürf­te als Qua­li­fi­ka­ti­on rei­chen.


Und um den Text dann doch noch mit einem Grin­sen zu been­den: Dass Frau­en eine lan­ge Lei­tung haben, ist jetzt wis­sen­schaft­lich erwie­sen. Wer zuletzt lacht, lacht am besten, sagt der Volks­mund. Ein Kom­men­ta­tor auf Welt.de fragt fol­ge­rich­tig: Ob das am Schei­dungs- und Unter­halts­recht liegt?