Nerdkrams
vis, Vim, vi

Mein Vim mit deaktivierten überflüssigen Leisten beim Schreiben dieses Textes.Da ich in den letzten Tagen schon Kommilitonen, Onlineforen und das IRC damit belästigt habe, ist es nur konsequent, dass ich mich auch hier wieder einmal mit einem Thema befasse, das eher meine computeraffinen Leser interessieren dürfte und das alle anderen Besucher wahrscheinlich Augen rollend überlesen werden:

Vim ist der beste Vielzweckeditor dieses Planeten.

Ursprünglich als ein quelloffener Nachbau des inzwischen über 30 Jahre alten UNIX-Programms vi (kurz für visual) programmiert, hat sich Vim inzwischen dank des eingebauten Skriptinterpreters zu einem der flexibelsten und mächtigsten plattformunabhängigen Texteditoren gemausert, dessen Tastenkürzel längst auch in anderen Programmen genutzt werden und, einmal auswendig gelernt, die eigene Produktivität um ein Vielfaches erhöhen können. Einmal Vim, nie wieder etwas anderes. Häufig benutzte Tastenfolgen können sogar als Makro gespeichert werden, so dass auch komplexe Textänderungen durch das Drücken weniger Tasten immer wieder wiederholt werden können.

Dieser Beitrag soll dem Zweck dienen, interessierten Lesern einen kurzen Überblick über Vim unter Windows (erbitte Verzeihung für diese Einschränkung) zu vermitteln und zu zeigen, dass Bedienkonzepte aus einer Zeit, in der Tastaturen noch ganz anders aussahen und Betriebssysteme nicht selten UNIX hießen, nicht automatisch Schnee von gestern sein müssen, sondern auch heute noch viele Vorteile bieten.

Installation

Zunächst ist es nötig, sich Vim herunterzuladen. Die aktuelle Vim-Version 7.2 wird in unregelmäßigen Abständen von seinen Benutzern verbessert und Fehler werden behoben, so dass im Abstand von einigen Tagen immer wieder neue „Patches“ veröffentlicht werden. Derzeit (19. Dezember 2009) ist die Version 7.2 Patch 320 aktuell. Die Windows-Version auf der offiziellen Website ist leider meist veraltet. Häufiger aktualisiert wird die inoffizielle Cream-Version, die ich auch via eMule verteile.

Das Installationsprogramm von Vim ist durchaus einsteigerfreundlich. Zu beachten ist während der Installation, dass der „Native language support“ aktiviert werden sollte, falls Vim später auch Deutsch sprechen soll. Auch die Option „Install vimrc“ ist zu empfehlen, die eine grundlegende Konfigurationsdatei erstellt; aber dazu weiter unten mehr.

Nach erfolgreicher Installation und vor dem ersten Vim-Start sollten zusätzlich die Sprachdateien heruntergeladen und in das Vim-Verzeichnis entpackt werden. Unter einem deutschsprachigen Windows wird Vim anschließend automatisch die deutschen Sprachdateien auswählen. Das erleichtert gerade Neulingen den Einstieg.

Hat man dem Vim-Installationsprogramm erlaubt, Symbole ins Startmenü zu setzen, so sind dort nunmehr einige Startmöglichkeiten zu finden. Ich empfehle den Start von GVim („gVim“), das ist die grafische Oberfläche.

Bedienung

Nach dem ersten Start sieht GVim ungefähr so aus:

GVim auf Deutsch: Noch nicht hübsch, aber es funktioniert schon.

Das ist sicher noch nicht sonderlich einladend, aber man kann es ja ändern. Das werde ich weiter unten im Kapitel „Konfiguration“ beschreiben.

Wie ich oben bereits andeutete: Das Besondere, Herausragende an Vim ist seine Bedienung. Zwar lässt es sich mittels der grafischen Oberfläche auch mit Menü- und Symbolleiste bedienen, optimal jedoch arbeitet man ausschließlich mit der Tastatur.
Zu Beginn befindet sich Vim im Befehlsmodus; das ist daran zu erkennen, dass man noch nicht einfach wüst drauflostippen kann. Vim kennt drei Modi, den „Befehlsmodus“, in dem man Bewegungen und Befehle ausführt, den „Einfügemodus“, in dem man Text schreibt, und den „visuellen Modus“, der zum Markieren und Kopieren von Text dient. Das klingt umständlicher, als man es von anderen Editoren gewohnt ist, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Die vollständige Bedienung ist als interaktive Anleitung in dem sehr empfehlenswerten Tutorium erklärt, das in der Datei /vim72/tutor/tutor.de unterhalb des Vim-Installationsverzeichnisses zu finden ist (zu öffnen über die Symbolleiste oder via :e [Pfad]/tutor/tutor.de im Befehlsmodus – „e“ steht hier für „edit“, also bearbeiten, der Doppelpunkt ist wichtig). Bei der Eingabe von Pfaden ist es bisweilen auch nützlich, zu wissen, dass Vim über die Tabulatortaste auf der Tastatur sowohl pfad- als auch Befehlsvervollständigung unterstützt.

Da es den Rahmen dieser Internetpräsenz sprengen würde, ein vollständiges Vim-Nachschlagewerk zu verfassen, folgen hier nur die wichtigsten Befehle.

Durch den Text bewegen kann man sich zwar durchaus auch mit den Pfeiltasten, empfohlen wird jedoch die Steuerung mittels h, j, k und l. Möchte man nun Text eingeben, so ist es nötig, zunächst in den Einfügemodus zu wechseln (hierzu im Befehlsmodus i für das englische „insert“, „einfügen“, oder auch ein a für „append“, „anhängen“, eingeben). Hierbei wird zwischen Groß- und Kleinbuchstaben unterschieden: a hängt an das aktuelle Zeichen an, A an das Ende der Zeile. Aus dem Eingabemodus wieder heraus kommt man mittels der Esc-Taste. Weiß man nicht, in welchem Modus man sich gerade befindet, so ist die Esc-Taste das Mittel der Wahl.
Der visuelle Modus ist – logischerweise – über die Taste v zu erreichen. In diesem Modus ist mittels der Bewegungstasten oder -befehle Text auszuwählen, was man in anderen Editoren vermutlich bevorzugt mit der Maus durchführt. (Natürlich kann man auch in Vim die Maus verwenden, sofern dies eingestellt ist, was die mitgelieferte vimrc-Datei meist tut, aber es geht ja gerade darum, dass Vim die Maus überflüssig machen soll; also weiter.) Markierter Text kann mit x ausgeschnitten, mit y („yank“) kopiert und jeweils mit p („paste“, „einfügen“) unterhalb der aktuellen Cursorposition wieder eingefügt werden.

Bis jetzt ist all dies nichts, was andere Texteditoren nicht auch könnten – Vim kann aber noch ein wenig mehr:
Außer einzelnen Buchstaben und Zeilen kennt Vim auch Textobjekte, also zum Beispiel ganze Wörter, Absätze oder auch den Inhalt von Klammern und Anführungszeichen. Die entsprechenden Befehle bestehen meist aus drei Zeichen und sind, ebenso wie auch oben erwähnte Bewegungen, eigentlich selbsterklärend.

Möchte man zum Beispiel drei Wörter löschen, so heißt dies im Englischen „delete 3 words“. Man bewegt also den Cursor im Befehlsmodus über das erste zu löschende Wort und tippt d3w ein – fertig. Hierbei ist d der Befehl und 3w eine Bewegung – die Eingabe von 3w lässt den Cursor also drei Wörter weiter springen. ci) („change inner ) block“) ermöglicht es, den Text zwischen der aktuell geöffneten und der schließenden Klammer zu ändern.

Vim: Drei offene Dateien im aktuellen Tab, drei weitere Tabs geöffnet. Macht das mal mit eurem Editor!Auch Speichern und Beenden sind leicht zu verstehen: :w („write“, schreiben) speichert die aktuelle Datei, :q („quit“, beenden) schließt es oder beendet Vim, falls keine weitere Datei geöffnet ist. Da in Vim entweder via Tabs (:h tabpage.txt) oder via Aufteilung in mehrere Fensterbereiche (:h windows.txt) mehrere Dateien gleichzeitig geöffnet sein können, kann man dies entweder nur auf die aktuelle oder auf alle geöffneten Dateien anwenden und kombinieren; :wqa also speichert alle geänderten Dateien und beendet Vim.

Konfiguration

Nun ist der Abschnitt über die Bedienung von Vim doch ein wenig länger geworden als erhofft. Sollte tatsächlich noch jemand die Muße gefunden haben, bis hierhin zu lesen, freut mich das natürlich.

Während der Installation von Vim wurde, sofern ausgewählt, die Datei _vimrc im Installations- oder Benutzerverzeichnis angelegt. Diese Datei ist ein Konfigurationsskript, das von Vim und GVim gelesen wird und das Setzen von Programmvariablen erlaubt. Aus welchem Ordner diese Datei genau aufgerufen wird, verrät der Befehl :scriptnames. Optionen, die nur für GVim gelten sollen, sollten separat in der Datei _gvimrc oder .gvimrc – unter Windows ist beides möglich – gesetzt werden.

Die Beispieldatei nimmt bereits einige wichtige Einstellungen vor, zum Beispiel, dass Quellcode automatisch erkannt und formatiert wird und auch die Maus genutzt werden darf. Die Zeile, in der die Datei mswin.vim eingebunden wird, darf und sollte übrigens gelöscht werden; sie enthält einige Einstellungen und seltsame Tastenkürzel, die die Nutzung von Vim unter Windows erleichtern sollen, aber bietet keinen tatsächlichen Mehrwert.

Was legt man nun in so einer Konfigurationsdatei fest? Nun, Auskunft darüber erteilt das Hilfesystem (:h optionsummary oder :h option-list): Viele Parameter, die Aussehen und Verhalten von Vim und GVim bestimmen, können hier mittels einer einfachen set-Anweisung geändert werden.

Um zum Beispiel die Zeilennummerierung zu aktivieren, kann die Anweisung set nu oder set number verwendet werden; das Gegenteil lautet entsprechend set nonu. Um zu sehen, wie sich die Änderungen auswirken, kann man die set-Befehle mit vorangestelltem Doppelpunkt auch aus Vim heraus im Befehlsmodus testen: :set nu, :set nonu. Selbst die Statusleiste von Vim lässt sich frei anpassen und mit beliebigen Inhalten füllen. Die Variable guioptions, kurz go, steuert die Anzeige von GVim; mit ihr lassen sich zum Beispiel Menü- und Symbolleiste entfernen.

Es ist möglich, über set-Anweisungen auch eigene Farbschemen für GVim zu erstellen. Einige fertige Farbschemen gibt es auf vim.org, eine Übersicht mit Vorschaubildern wird als Vim Color Scheme Test separat gepflegt. Ist ein solches Farbschema installiert (die .vim-Datei hierzu in das Unterverzeichnis /colors kopieren), kann es mittels des Befehls colorscheme [Name] in der Konfigurationsdatei aktiviert werden.

Im Laufe der Wochen kommt so oft eine ansehnliche Zahl an Parametern zusammen. Als ein Beispiel findet ihr meine aktuelle Konfiguration mit Kommentaren, einem Bildschirmfoto und einer Liste verwendeter Plugins auf github.com.

Einige Optionen wie zum Beispiel das automatische Maximieren des GVim-Fensters sind nur für Windows geeignet, die meisten funktionieren aber überall.

Nützliche und skurrile Erweiterungen

Dass Vim mit Skriptdateien umfassend erweiterbar ist, schrieb ich oben bereits. Die Installation solcher Dateien ist einfach; meist genügt es, sie in das Verzeichnis /plugins zu entpacken. Manchmal sind auch zusätzliche Optionen oder das Aktualisieren des Hilfesystems nötig, dies wird dann entsprechend vermerkt, meist mit einer ausführlichen Anleitung. Liefert das Skript eine eigene Hilfedatei mit, so muss diese zum Beispiel mit dem Befehl :helptags [Pfad]/doc in das bestehende Hilfesystem eingebunden werden, damit Vim die darin enthaltenen Stichworte (tags) verwenden kann.

Einige besonders nützliche oder auch skurrile Fundstücke folgen:

  1. The NERD Tree (Bild)
    The NERD Tree ist ein Verzeichnisbaum, der via Tastenkürzel (in meiner Konfiguration Strg+A) oder Befehl angezeigt oder versteckt werden kann und, ähnlich einem Dateimanager, das Öffnen von Dateien aus dem Verzeichnisbaum heraus ermöglicht. Er bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten, die das Hilfesystem via :h NERDTree bereitstellt.
  2. TwitVim (Bild)
    Twitter ist aus mir noch immer nicht völlig einleuchtenden Gründen derzeit ein zentraler Bestandteil der Netzkultur. Da Vim zeilenorientiert arbeitet, liegt es nahe, es als Twitter-„Client“ zu benutzen, bestehen doch auch Twittermeldungen stets nur aus einzelnen Zeilen von maximal 140 Zeichen Länge. Das Plugin „TwitVim“ ermöglicht sowohl das Verfolgen von Freunden als auch das Twittern eigener Zeilen. Hierzu ist aber ein wenig Handarbeit nötig:
    TwitVim wird im Vimball-Format (Dateiendung vba) bereitgestellt. Um es zu installieren, muss diese Datei in Vim geöffnet und mit dem Befehl :so % entpackt werden. Entspechende Hinweise und eine Fortschrittsmeldung erscheinen auf dem Bildschirm. Dann kann die .vba-Datei wieder entfernt werden.
    Um schließlich seine Arbeit zu verrichten, benötigt TwitVim die Zugangsdaten des eigenen Twitterkontos. Diese können in der Datei _vimrc oder auch in einer dort eingebundenen zusätzlichen Skriptdatei – in meinem Beispiel passwords.vim – mittels der Zeile let twitvim_login=“benutzer:passwort“ übergeben werden. Außerdem braucht TwitVim zum Beispiel cURL, das hier herunterzuladen (die Version ohne SSL genügt völlig) und in ein Verzeichnis, das dem System bekannt ist (zum Beispiel einem der in %PATH% definierten), zu entpacken ist. Empfehlenswert ist es, die Datei curl.exe in das Verzeichnis zu kopieren, in dem sich auch Vim befindet. (Sollte jemand diesen, zugegeben, recht umständlichen Vorgang nicht nachvollziehen können, darf er gern in den Kommentaren beliebige Fragen stellen.)
    Ist die Einrichtung überstanden, kann getwittert werden: :PosttoTwitter (mit der Tabulatortaste übrigens schneller einzugeben) zeigt die auf dem Bildschirmfoto zu sehende Abfrage nach dem zu twitternden Text, die Tastenkombination Alt+T twittert markierten Text. Eine vollständige Auflistung aller Befehle und Optionen bietet das Hilfesystem via :h twitvim.txt.
  3. logpad.vim (Bild)
    Eine der wenig bekannten Funktionen des oft zu Unrecht als für jegliche Zwecke untauglich bezeichneten Windows-Texteditors Notepad ist das Führen eines chronologischen Protokolls. Die Eingabe der Zeichenkette .LOG in die erste Zeile einer beliebigen Datei veranlasst Notepad dazu, bei jedem weiteren Öffnen der Datei den aktuellen Datumsstempel anzufügen, so dass beispielsweise Arbeitsabläufe bequem protokolliert werden können. Das Plugin „logpad.vim“ ermöglicht die Nutzung dieser Funktion auch aus Vim heraus. Es ist nach dem Kopieren in das Verzeichnis /plugins sofort einsatzbereit.

Außerdem kann man mit Vim natürlich auch bloggen, aber seine wahren Stärken spielt es als Text- und Quellcodeeditor aus.

Integration in andere Programme

Irgendwann, nach langem Training, beherrscht man die Vim-Tastenkürzel fast wie im (sprichwörtlichen) Schlaf, und man möchte sie gern auch in seinen anderen Lieblingsanwendungen verwenden.

Kein Problem: Findige Entwickler haben Vim-Imitate oder (im Fall eclim) ganze Vim-Integrationen geschaffen, und ihre Zahl steigt stetig:

  • Vim für Firefox: Vimperator (frei)
  • Vim für Firefox (nur Textfelder): jV (frei)
  • Vim für Thunderbird: Muttator (frei)
  • Vim für Songbird: Xulmus (frei)
  • Vim für Microsoft Office und Visual Studio: ViEmu (kommerziell)
  • Vim für Eclipse: eclim (frei)

Und wem das alles immer noch nicht genug ist: apvlv ist ein eigenständiger PDF-Betrachter für Windows und Linux, der Vim-ähnliche Tastenkürzel nutzt, die Z-Shell besitzt einen Vim-Modus, und selbst in dem ebenfalls recht mächtigen Konkurrenzeditorprodukt Emacs lässt sich, wie auch in einigen anderen Texteditoren, eine Vim-ähnliche Tastenbelegung einstellen.

Weiter führende Informationen

Oben habe ich hin und wieder den Befehl :h benutzt. Dieser, meist von einer Textdatei oder einem Befehl gefolgt, öffnet das Vim-eigene Hilfesystem zu bestimmten Themen, das sehr übersichtlich aufgebaut ist und mit dem Befehl :helpgrep <suchwort> auch durchsucht werden kann. Die vollständige Dokumentation ist auch im Internet auf den Vimdoc-Seiten in verschiedenen Formaten verfügbar.

Deutschsprachige Videotutorien für Vim-Einsteiger bietet Lars Krahl auf seiner Internetseite an, darüber hinaus gibt es ein englischsprachiges Vim-Tips-Wiki. Sollten sich noch Fragen ergeben, die dort nicht beantwortet werden, so hilft man unter anderem im IRC-Kanal #vim auf freenode.net gern weiter.

Fragen, Hinweise und sonstige Kommentare sind willkommen. :)

Senfecke

Bisher gibt es 43 Senfe:

  1. Heidewitzka!

  2. … Herr Kapitän?

  3. Ich würde doch mal behaupten, dass das tollste an vim die Möglichkeit ist, komplett ohne Maus trotzdem noch äußerst effizient und ressourcenschonend zu sein, was gerade bei Linuxsystemen auf schwacher Hardware und mit awesome als Desktopmanager durchaus Sinn macht.

  4. Es heißt „Sinn ergibt“! Außerdem: Na, Vim kannst du auch mit Plugins vollmachen. :lol:
    Effizient stimmt allerdings.

  5. „Es heißt nicht ‚wegen dem Schild‘ sondern ‚wegen des Schildes‘!“

  6. Wo schrob ich „wegen dem Schild“? 8O

  7. Nirgendwo, es ist ein Zitat aus der Feuerzangenbowle.

  8. Iiiih, Kultur!

  9. TwitVim: Dann möchte ich mal die Konversation wiederaufnehmen. Ich habe mir alles runtergeladen, jedoch noch nichts installiert ,denn ich benötige Hilfestellung (absoluter Laie!) hierbei:

    Außerdem braucht TwitVim zum Beispiel cURL, das hier herunterzuladen (die Version ohne SSL genügt völlig) und in ein Verzeichnis, das dem System bekannt ist (zum Beispiel einem der in %PATH% definierten), zu entpacken ist.

    1. Ich weiß nicht, was ich da überhaupt runterladen soll. Für mich sind das alles böhmische Dörfer. Worauf darf ich klicken, ohne einen Crash zu riskieren?
    2. Ich weiß zwar, wen ich so kenne, aber mir ist unbekannt, welche Verzeichnisse mein System (W-XP) so alle kennt. %PATH%…was ist das?

    Falls das von mir entgegen meiner Annahme geschafft werden sollte, könnte man sich hiermit beschäftigen: Um es zu installieren, muss diese Datei in Vim geöffnet und mit dem Befehl :so % entpackt werden.

    Spannend.

  10. 1. Nimm die, die aussieht, als würde sie zu deinem System passen. Win32 2000/XP nossl. Der Link befindet sich bei der Versionsnummer (führt zu ’ner ZIP.)
    2. Klick halt mal auf %PATH%. Ist blau. Ist ein Link. (Vielleicht reicht es auch, die Datei curl.exe ins Verzeichnis /vim72 zu packen. Versuch’s mal.)

    Ändern und einsehen kannst du %PATH% über die Systemsteuerung – System – Umgebungsvariablen.

  11. Ok., vielen Dank. Ich werde mich wohl morgen damit beschäftigen. Heute war ich den ganzen Tag über mit Felix dabei, FF 3.6 unter Ubuntu zum Laufen zu bringen. Hat auch alles mit der Ausnahme meines auf dem Desktop angelegten Profilstarters geklappt.

  12. Bittesehr! – Weitere Fragen, wie üblich, hier loswerden.

  13. „Um es zu installieren, muss diese Datei in Vim geöffnet und mit dem Befehl :so % entpackt werden.“ Ich bin bereits hier gescheitert. :(

  14. Datei öffnen: :e dateiname oder als Parameter: vim/gvim dateiname oder über das GVim-Menü oder die GVim-Symbolleiste einfach auswählen – und dann :so % tippen.

  15. Ich suche mir nochmal alles zusammen und melde mich.

  16. Ist gut, ich seh es ja dann.

  17. Es ist alles installiert. Die Sprachdateien sind entpackt. Die Datei curl.exe habe ich ins Verzeichnis /vim72 kopiert. Ich habe versucht, die Datei twitvim-0.4.5.vba zu entpacken. Es kam dann sinngemäß die Anzeige „….extracted, Bestätigung mit Eingabetaste“. Scheint also geklappt zu haben. Ok., und nun?

  18. TwitVim erscheint auch unter dem Menüpunkt „Plugin“.

  19. Bevor Du was schreibst, werde ich mich durch die Anleitung arbeiten.

  20. Nun schau mal, ob :h twitvim.txt funktioniert, das die Hilfedatei anzeigen sollte.
    Ansonsten:

    TwitVim braucht deine Logindaten. Gib in deiner _vimrc folgende Zeile ein:
    let twitvim_login=“benutzer:passwort“ und starte Vim neu. Dann kannst du twittern.

  21. Didi: Bevor Du was schreibst, werde ich mich durch die Anleitung arbeiten.

    Is‘ besser. :)

  22. Da steht nach Befehlseingabe

    *twitvim.txt* Twitter client for Vim

    ———————————
    TwitVim: A Twitter client for Vim
    ———————————

    Author: Po Shan Cheah
    http://twitter.com/mortonfox

    License: The Vim License applies to twitvim.vim and twitvim.txt (see
    |copyright|) except use „TwitVim“ instead of „Vim“. No warranty,
    express or implied. Use at your own risk.

    ==============================================================================
    1. Contents *TwitVim* *TwitVim-contents*

    1. Contents………………………….: |TwitVim-contents|
    2. Introduction………………………: |TwitVim-intro|
    3. Installation………………………: |TwitVim-install

    usw., usw.

  23. Das ist die Anleitung. :)

    Dort steht unter anderem, wie du twitterst (:PosttoTwitter), antwortest (Alt-R) oder per Tastendruck deine Timeline abrufst.
    Suchen kannst du dort via /Suchwort.

    Siehe auch meine Vim-Konfiguration, dort mache ich das mit der Zeitleiste via F8.

  24. „Gib in deiner _vimrc folgende Zeile ein“. Wie finde ich die?

  25. Reicht es nicht, unter „Set Twitter Login“ alles einzugeben?

  26. Deine _vimrc-Datei ist entweder in deinem Benutzerprofil („Eigene Dateien“) oder im Programmverzeichnis (oberhalb von „vim72“) zu finden. :) (Könnte auch später noch mal interessant werden.)
    Ansonsten leg sie dort an.

    Es gibt eine Eingabemöglichkeit „Set Twitter Login“? Oha! Ehrlich: War mir gerade neu. :)

  27. Ich gratuliere herzlich! Viel Spaß mit Vim. ;)

  28. Danke! Kann ich damit auch empfangen? Oder z. B. direkt jemanden antwittern?

  29. Empfangen: :FriendsTimeline (Zeitleiste) oder :DMTwitter (Direktnachrichten).
    Jemanden antwittern: :SendDMTwitter Benutzername.

    Kannst du dir auch auf beliebige Tasten legen.

  30. Geht scheinbar auch alles über das Plugin-Menü.

  31. Ich habe bei mir sämtliche Menüs und Leisten deaktiviert, stören nur. :)

  32. Wenn man ständig damit arbeitet, sicherlich hilfreich. Wenn ich allerdings ein paar Tage aussetze, werde ich wohl wieder ganz von vorne anfangen müssen. Vielen Dank noch einmal. Ich werde mich morgen weiter damit beschäftigen. Im Moment ist das Teil noch sehr fremd und gewöhnungsbedürftig. Ich bin aber sicher, dass sich das legen wird.

  33. Das kommt mit der Übung. Ich steh jederzeit zur Verfügung. :)

  34. Drei Dinge konnte ich nicht lösen. Lösungsmöglichkeiten bitte erstmal nicht nur per Befehlsmodus, sondern auch über die Menüleiste.

    1. Ich habe ein Farbschema gewählt. Diese Einstellung möchte ich auch für künftige Dateien speichern, ohne ein Dokument zu speichern. Wie?

    2. Die vorab eingestellte Schriftgröße ist „9“. Gebe ich eine andere Schriftgröße unter“ Editieren -> Auswahl der Schriftart“ ein, ändert sich die Schriftgröße erst ab Schriftgrad „17“. Wie schaffe ich, eine andere Schriftgröße einzustellen und dies auch für künftige Dokumente zu speichern?

    3. Wie stelle ich eine automatische Silbentrennung ein und speichere dies?

  35. Menüleiste? Ohgott.

    1. Wird (genau wie die Schriftgröße) in der Konfiguration gespeichert, an die du über die Menüleiste rankommst. :)
    2. Ganz ehrlich: Keine Ahnung, wieso er so eigenartig agiert. Ich nutze Größe 8, glaube ich.
    3. Vim ist ein Texteditor und keine Textverarbeitung. Du kannst nur automatischen Zeilenumbruch einstellen. ;)

  36. Zu 1: Das habe ich ja versucht, wobei es beim Versuch geblieben ist. Zu 2+3: Sehe ich ein. -> Na gut, ich werde mal weitersuchen.

  37. Zu 1.: Du solltest dich mal mit der Konfigurationsdatei anfreunden *fg* .. :-)

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  39. PINGBACK: Hirnfick 2.0 » Datensicherung mit rsync unter Windows
  40. PINGBACK: Hirnfick 2.0 » Gnus und das Usenet: NNTP mal anders
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  42. PINGBACK: Hirnfick 2.0 » Vims Vielfalt ist sein Untergang

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