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Pop, Nazis und Fuß­ball

Hal­lo, lie­be Lese­rat­ten!


[1] Kor­rek­tur
[2] Pop (bzw. Bushi­do)
[3] Nazis und Fuß­ball
[4] Rezept der Woche
[5] Fuß­no­ten :-)


[1] Gleich zu Beginn eine klei­ne Kor­rek­tur zum vori­gen Blog­ein­tag: MTV schrieb kor­rek­ter­wei­se „Sound“ statt „Musik“, was ja auch viel bes­ser passt.
 
[2] Jeden­falls apro­pos MTV: Im Video­text die­ses Sen­ders war kürz­lich ein wei­te­res Abstrak­tum zu fin­den, das gera­de mich als beken­nen­den Rock­jün­ger aus der Mit­tel­schicht betrifft. „Pop für die Unter­schicht?“ frag­te MTV am 19. Okto­ber die­ses Jah­res; und gab aber gleich selbst die Ant­wort:

Pop-Deutsch­land hört ent­we­der Musik, die Schimpf­wör­ter, Dro­hun­gen etc. anein­an­der reiht (Fler, Bushi­do (1), oder es geht so rich­tig kusche­lig zu.

Dass der Schrei­ber­ling mit kei­nem Wort erwähnt, was das nun aus­ge­rech­net mit den unse­li­gen „Schich­ten“ Deutsch­lands zu tun hat, ist in Ord­nung, weil von MTV nicht anders zu erwar­ten; nur so viel:

  1. Bushido/Fler („yoyo isch fick disch du Schlam­pe“) und Musik gehö­ren nicht zusam­men in einen Satz, eigent­lich nicht ein­mal in einen Text.
  2. Zu scha­de, dass MTV vor lau­ter Pop – wie so oft – den Retro­trend über­sieht; vor allem, da MTV sich seit neue­stem als Abgren­zung zum Schwe­ster­sen­der VIVA „Rock­sen­der“ schimpft.
  3. Und noch was: die „beste Girl­band“ ist das Farin Urlaub Racing Team. Die Pus­sy­cat Dolls wür­de ich nicht mal mit der Kneif­zan­ge anfas­sen.

[3] Aber mal was ande­res: Fuß­ball. Da haben sich DFL, DFB und UEFA end­lich dar­auf geei­nigt, den frem­den­feind­li­chen Zwi­schen­ru­fen bei den Fuß­ball­spie­len Ein­halt zu gebie­ten. „Wie das?“, wird sich jetzt man­cher Leser fra­gen; und rich­tig: Die aktu­el­le Akti­on nennt sich pas­sen­der­wei­se „Zeig‘ (2) dem Ras­sis­mus die Rote Kar­te“. Es ist geplant, dass die Sta­di­on­zu­schau­er wäh­rend der gesam­ten Spiel­dau­er mit roten Kar­ten umher­we­deln sol­len, um ihre Geschlos­sen­heit gegen Aus­län­der­hass zu demon­strie­ren. Und ich per­sön­lich muss sagen, das ver­spricht doch ein Bom­ben­er­folg zu wer­den, ein biss­chen wie Lich­ter­ket­ten. Ich bin sicher, die Anti­fa steht voll hin­ter euch, Jungs! :-)


[4] Brand­neu und nur für kur­ze Zeit:
Das Ori­gi­nal-Tux­Blog-Rezept zum Sel­ber­ma­chen!
 
Die­se Woche:
 
Meer­schwein rot
Man neh­me für 2 Per­so­nen:

  1. 1 Meer­schwein
  2. 1–2 Glä­ser Rot­kohl
  3. 1 gut gefüll­tes Gewürz­re­gal
  4. Knö­del oder Kar­tof­feln nach Belie­ben

Des­wei­te­ren wird benö­tigt:

  1. 1–2 Küchen­mes­ser (scharf)

Anlei­tung:

Vor­be­rei­tung
Man neh­me das Meer­schwein aus dem Käfig und tren­ne mit dem Küchen­mes­ser fein säu­ber­lich den Kopf vom Rumpf. Anschlie­ßend das Meer­schwein ent­haa­ren (wenn nötig, hier­für zwei­tes Küchen­mes­ser benut­zen, wegen Blut) und gründ­lich waschen.
Danach den Back­ofen auf ca. 250 Grad vor­hei­zen.
 
Zube­rei­tung
Wenn der Ofen gut vor­ge­heizt ist, das Meer­schwein nach Belie­ben wür­zen (ich emp­feh­le die Mag­gi-Würz­mi­schung Nr. 1 oder eine ähn­li­che bra­ten­ge­eig­ne­te Mischung), anschlie­ßend in ein ofen­fe­stes Behält­nis geben und in die Röh­re schie­ben.
Die übri­gen Zuta­ten wie gewohnt kochen.
Das Meer­schwein ist ser­vier­fer­tig, wenn es eine knusp­rig-brau­ne Far­be hat.
 
Tipps für Genie­ßer
Zu die­sem Menü passt her­vor­ra­gend eine Fla­sche Rot­wein sowie bil­li­ge Bra­ten­so­ße aus­’m ALDI.
Wohl bekomm’s!


Haun­se rein!
– euer Progrock­fa­schist
 
P.S., falls es jemand wis­sen möch­te: Die Arbeit an eMu­le beba liegt der­zeit auf Eis, man­gels Zeit und Gele­gen­heit, zumal die näch­ste Ver­si­on ohne­hin einen hohen zeit­li­chen Auf­wand benö­ti­gen wird, da mitt­ler­wei­le eMu­le 0.47a alles ande­re als aktu­ell ist und beba lei­der immer noch eini­ge schwe­re Feh­ler hat. Ich hal­te euch aber selbst­ver­ständ­lich auf dem Lau­fen­den.
Statt­des­sen sit­ze ich in mei­ner spär­li­chen Frei­zeit gera­de an einer Daten­bank für Song­tex­te, als Open-Source und eigent­lich nur zum Spaß… wenn es jemand anse­hen möch­te, bit­te sehr!


[5] Fuß­no­ten
(1) haha­ha!
(2) sic!; aber las­sen wir die Gram­ma­tik mal bei­sei­te.

Senfecke:

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