Eine durchaus hörenswerte Mixtur aus Fuzzgitarren, Hallgesang und Elektrofrickeleien bieten Naam aus New York dem Hörer auf “The Ballad of the Starchild Vol. 1”, einem EP mit 5 Stücken drauf, erschienen bereits 2012. Auf Äußerlichkeiten geben die New Yorker nicht viel, “naam” ist ein Lehnwort aus dem Sanskrit und bedeutet auf Thai etwa “Name”. Warum auch nicht?
Es sind die inneren Werte, die zählen, und an denen mangelt es wahrlich nicht. Ja, natürlich fischt man in bekannten Gewässern, das Coverbild (hier rechts im Bild) deutet’s schon an. Pink Floyd und Colour Haze. Hard Rock und Stoner Rock. Kleckern und klotzen. Is’ schließlich New York, Mann. Hypnotisch, treibend. Ausnahme: “Sentry of Skies”, die kurze musikalische Ruhepause. Sehr willkommen, man wird ja auch nicht jünger.
Wenn Naam nicht den gleichen Fehler machen wie andere herausragende Musikgruppen und sich jetzt einfach auflösen, wird es hoffentlich auch eine “Ballad of the Starchild Vol. 2” geben. Das fände ich sicher gut.

