Da nun mit der SPD höchstwahrscheinlich mal wieder eine “sozial”-konservative Partei in die Regierung einzieht, will sich die CDU natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und tut was gegen die Armut im Alter:
„Viele Menschen kommen mit ihren Niedriglöhnen oder ihren geringen Renten nicht aus. Eine große Zahl davon bessert daher mit dem Sammeln von Pfandflaschen ihren Lebensunterhalt auf. Sie könnten von der Pfanderhöhung direkt profitieren.“
Natürlich könnte statt eines höheren Flaschenpfands auch einfach andere Beträge erhöhen, zum Beispiel die, die dafür sorgen, dass die Bedürftigen überhaupt ohne Flaschensammeln über den Winter kommen; aber wer soll das denn dann wieder bezahlen?!
(Ich bitte um Verzeihung, dass diese Meldung schon etwas älter ist — per tagesschau.de, eines dieser schnellen Qualitätsmedien, wurde sie mir erst heute in meine Twitter-timeline gespült.)
Wer hat die doch gleich gewählt?


Was ist eigentlich aus der Initiative geworden, dass Bedürftige auch ihr Salär mit Organspenden aufstocken können sollen?
Es ist einfach nur noch krank, was hüben wie drüben abläuft.
Das nennt sich dann auch noch ‘zivilisiert’ während wir immer mehr in’s Babarentum abtriften.
Wie heißt es so schön: ‘That’s capitalism, stupid!’
Du hast vollkommen Recht!
Bei der Forderung, die Flaschensammler anderweitig mit Geld zu versorgen, wird allerdings das Problem der herumliegenden Flaschen (ich meine jetzt nicht die vielerorts herumstehenden und ‑sitzenden) völlig außer Acht gelassen. Und ein sauberer Politiker denkt sich halt, dass er in einem sauberen Deutschland gute Chancen auf Wiederwahl hat. Die Lösung ist also einfach: Viel mehr Geld für alle, die schon mehr als genug haben, die können sich dann auch jede Menge weggeschmissene Pfandflaschen mit 1 € Pfand leisten, die ganz rasch von motivierten Sammlern.…..Wenn das dann hervorragend funktioniert, wird eine Pfand-Partei gegründet, die für die Übertragung dieses Systems auf alle Lebensbereiche eintritt.
Einthemenparteien setzen sich doch eh nicht durch.