Nach einer eigentlich zu kurzen Nacht, der Sonnenaufgang war schneller als man selbst, verlässt man das Haus. Das ferne Zwitschern des frühen Vogels dringt durch die Stille der Kleinstadt wie durch Nebel. Der vierbeinige Begleiter begibt sich, gleichsam schweigend, auf die Suche nach vertrauten Gerüchen.
Die Sonne, die noch zwischen den Dächern schwebt, färbt die Bäume am Wegesrand leuchtend grün, deren Duft den Raum erfüllt, dessen Wegen man folgt. Als wäre es Lebensenergie, atmet man tief ein, um den Geruch des Sommermorgens, jeden seiner Bestandteile, in sich aufzunehmen. Inmitten dieser Szene hüpfen junge Vögel umher und begrüßen den Tag.
All die Eindrücke, die so aufeinander treffen, lassen ein eigenartiges Gefühl entstehen. Etwas breitet sich im Inneren aus. Für einen kurzen Moment ist man allein mit sich selbst.
Gerade rechtzeitig kommt der Vierbeiner zurück, schaut erwartungsvoll und setzt auf ein kaum merkliches Zeichen hin seine Erkundungsreise fort.
Wie, denkt man dann, macht so ein Hund das eigentlich mit dem Glücklichsein?



ui
Ich mag es lieber, wenn du dich zu politischen Themen äußerst
Das will doch keiner lesen.