Ach gucke, “Super-Mario” mag nicht mehr:
Mario Monti, Italiens scheidender Regierungschef, will bei den Neuwahlen nicht kandidieren.
(Hihi, “Scheide”.)
Das heißt nicht, dass er überhaupt kein Interesse daran hätte, weiterhin das Land zu führen:
Er werde sich bei den Wahlen im Februar nicht selbst zur Wahl stellen. Aber eine Absage an die Politik sei das nicht. Denn wenn “einige politische Parteien”, die hinter seiner Anti-Krisen-Politik stehen, ihn nach der Wahl bitten würden, sich erneut an die Spitze der Regierung zu stellen, werde er das Angebot prüfen.
Natürlich — Italien weiß, dass Italien Mario Monti braucht, und er würde sich unter Umständen gnädig erweisen, seinen Untertanen abermals ihren Wunsch zu erfüllen, wenn sie sich nur tief genug bücken. Das Selbstbild Berlusconis hat er immerhin schnell adaptiert.
Beziehungsweise dies:
Die einzige Alternative wäre: Monti bleibt dem politischen Getümmel fern und lässt sich nach der Wahl von einem breiten Bündnis aus Christen, Liberalen und Rechten ins Amt bitten.
Nö, eine weitere Alternative wäre: Monti bleibt dem politischen Getümmel fern und beendet sein divenhaftes Getue, um sich einem anständigen Beruf zu widmen. Berufstätige könnte die italienische Wirtschaft nämlich momentan dem Vernehmen nach durchaus benötigen.
Hat ihm das schon jemand mitgeteilt?


Du hast vollkommen Recht!
einen hab ich noch!