In den NachrichtenPolitik
Kurz verlinkt CXXIX: Der Krieg als effiziente Wahlkampfmethode

In Palästi­na fliegen die Raketen. Der West­en set­zt sich natür­lich für eine Deeskala­tion auf bei­den Seit­en ein, mit dem neu­tralen Stand­punkt hat er es aber nicht so:

Merkel und Oba­ma stärken Israel den Rück­en

Dann kann ja eigentlich nichts mehr schiefge­hen. Immer­hin ist das alles noch nicht Besorg­nis erre­gend, es ist ja noch kein Krieg, son­dern ein Kon­flikt:

Der Kon­flikt dro­ht sich zu einem Krieg auszuweit­en.

“Mami, Kon­flikt ich ein Eis?”

Aber obwohl der West­en sich hin­ter Israel (wie hin­ter einen Raketen­ab­wehrschirm) stellt, ist nicht er es, der vom Krieg bewaffneten Kon­flikt prof­i­tiert, son­dern es sind andere:

Vor den anste­hen­den Wahlen nutzt der Krieg dem israelis­chen Pre­mier Netan­jahu. Ver­let­zun­gen des Völk­er­rechts sind für ihn kein Hin­der­nis, son­dern ein Argu­ment für seine Wieder­wahl.

Das hat ja bei George W. Bush und Adolf Hitler auch bere­its her­vor­ra­gend funk­tion­iert.

Vielle­icht sollte die Piraten­partei auch einen bewaffneten Kon­flikt her­beiführen? Die anste­hen­den Wahlen wären schon so gut wie gewon­nen!