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Kurz verlinkt CVII: Terrorbekleidung

Gefahr im Anzug Verzug:

Im säch­sis­chen Land­tag hat der Präsi­dent heute die Polizei geholt, um alle Abge­ord­neten der NPD-Frak­tion abführen zu lassen. Die Par­la­men­tari­er waren von der Sitzung aus­geschlossen wor­den, weil sie – ent­ge­gen der Geschäft­sor­d­nung – Klei­dung des Labels Thor Steinar tru­gen. Erst als die Polizei kam, ver­ließen die Abge­ord­neten den Saal.

Der Land­tagspräsi­dent hat erstaunlichen Lang­mut bewiesen: Anstelle des schwarzen Blocks, der diesem unver­schämten Pöbel mal gezeigt hätte, wo der Bar­tel den Most holt, ließ er nur die Polizei anrück­en. Diese Maß­nahme war vol­lkom­men gerecht­fer­tigt, denn die Anwe­sen­heit gewählter Mit­glieder des Land­tages in Thor-Steinar-Bek­lei­dung in einem Land­tag ist ein für die Demokratie unhalt­bar­er Zus­tand: Ein aufrecht­es Mit­glied des säch­sis­chen Land­tages hat gefäl­ligst Anzüge von Hugo Boss zu tra­gen und nicht solche entarteten Klam­ot­ten von irgendwelchen Arabern!

Kein Fußbre­it dem Dings!