Ich wurde heute via E‑Mail auf die CD “Horizons” der US-Amerikaner Tetrafusion hingewiesen, die mir ganz gut gefällt. Tetrafusion ist eine ehemalige Instrumentalband, die nunmehr auch Gesang in die eigene Musik einbaut. Ich zitiere:
Tetrafusion begannen als Instrumentalband und nahmen so ein Album auf (“Absolute Zero”). (…) Ihre neue CD ist eine EP namens “Horizons” und wurde im Vorfeld komplett von Fans finanziert. Daher hat die Band beschlossen, die Musik als Gratis-Download anzubieten. Wer will, darf aber auch einen selbst gewählten Preis zahlen oder für $7 einfach die CD-Version bestellen.
Sich selbst bezeichnen sie als Progressive-Metal-Band, und das progressive Element hat tatsächlich einen hohen Stellenwert. Jazzig-verspielte Soli, vielerlei Takt- und Rhythmuswechsel und die Dominanz des Keyboards klingen den Ohren des Dream-Theater-Freundes vertraut, da sei auch die kurze Spielzeit von durchschnittlich ungefähr vier Minuten (mal mehr, mal weniger) verziehen.
Ein wenig schade ist es, dass die Stücke immer etwas abrupt enden, aber womöglich legt sich das noch auf späteren Aufnahmen. Der (neue) Gesang nämlich scheint seinen Teil zu diesem Eindruck beizutragen, indem er selten mehr ist als bloße Begleitung der Melodie. An wen mich der Sänger stimmlich erinnert, weiß ich gerade nicht. Ich glaube, an die Smiths.
Ansonsten gibt es an “Horizons” nichts zu meckern. Einem geschenkten Gaul schaut man als Musikfreund zwar ins Maul, aber man schläfert ihn nicht ein, wenn das Maul intakt erscheint, sondern behält ihn und gewinnt ein paar Rennen mit ihm.
Was fehlt? Ach so, der Verweis. Der führt zu Bandcamp.com, und wer genannte Beschreibung für positiv interessant befindet, dem lege ich nahe, ihm zu folgen. Gern geschehen.


Mal reingehört und als scheußlich empfunden.
Hab’ ich mir gedacht. Edison ist schuld.
Nein, nur die Deppen, die die Errungenschaften nicht zum Wohle der Menschen zu nutzen verstehen.
Wer Waffen entwickelt, hat meist Böses im Sinn.