Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der Fraktion der CDU/CSU im Bundestag, gab laut heutiger “Braunschweiger Zeitung” zum Thema NPD-Verbot zu Protokoll:
[D]er Kampf gegen extremistischen Wahn bleibt eine Daueraufgabe.
Extremistischer Wahn ist p.d. ein Zustand, der sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richtet. Diese freiheitlich-demokratische (auch: freiheitliche demokratische) Grundordnung hat das Bundesverfassungsgericht bereits 1952 folgendermaßen definiert:
Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Art. 21 II GG ist eine Ordnung, die unter Ausschluß jeglicher Gewalt und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt.
In anderen Worten: Die freiheitlich-demokratische Grundordnung besagt, dass die Regierenden nach der Pfeife des Wahlvolkes zu tanzen und sich an die Spielregeln zu halten haben.
Anfang 2010 hat das Bundesverfassungsgericht (die haben wohl viel zu tun dort) verkündet:
Die Massen-Speicherung von Telefon- und Internetdaten zur Strafverfolgung ist unzulässig. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied, dass die Vorratsdatenspeicherung gegen die Verfassung verstößt.
Im Juli 2011 schwadronierte Herr Uhl unbeirrt daher:
Im Vorfeld muss die Überwachung von Internetverkehr und Telefongesprächen möglich sein. Nur wenn die Ermittler die Kommunikation bei der Planung von Anschlägen verfolgen können, können sie solche Taten vereiteln und Menschen schützen.
Anlässlich der Taten des “nationalsozialistischen Untergrundes” insistierte er im November 2011:
“Die ganze Republik rätselt, wie groß der braune Sumpf in Deutschland ist”, sagte der CSU-Politiker der Neuen Osnabrücker Zeitung. Ohne Internet- und Telefonverbindungsdaten der Mitglieder der rechtsradikalen Zelle dürfte das schwer zu klären sein. Der Bayer appellierte an den Koalitionspartner FDP, seinen Widerstand gegen die Vorratsdatenspeicherung aufzugeben.
Im Sinne von Hans-Peter Uhl bleibt da nur noch eines: Auf in den Kampf!
Er bleibt eine Daueraufgabe.

Dieses verdammte NPD Abfallprodukt hängt einem doch schon zum Halse raus. Langsam können die Politiker das NPD Verbot wieder in die Schublade stecken…bis zum nächsten “Rechtsterrorismus”
NPD-Abfallprodukt? Die “Union”?
eher die FDP, diese alt-Nazis
Die kommen direkt aus dem Umkreis der SRP/DRP, die haben mit der NPD nicht viel zu tun.