Apropos, Weltgeist!
Wenn man verschwitzt durch ein nicht näher benanntes Einkaufszentrum in einer gleichfalls nicht näher benannten und höchstens von böswilligen Scherzbolden so bezeichneten “Stadt” flaniert und wegen beschränktzahligen Publikumsverkehrs befähigt ist, der Musik zu lauschen, die die Gänge beschallt, gibt es ungefähr zwei drei Lieder auf der Welt, auf die man verzichten kann.
“Satellite”, “Last Christmas” und, um Himmels Willen, “Heat is on”.
Und jetzt ratet dreimal, welches heute meine Laune verdunkelte.
Fangt hinten an, geht schneller.
(Meine Güte, dieses Wetter.)
Richtig unerträglich ist das vor allem, wenn man versucht, das Leben in vollen Zügen zu genießen (Wortspiel hier entlehnt, Pointe beachten!), gerade, wenn man in einer Großstadt sein Dasein fristet und etwa auf die Eurobahn oder die Berliner S‑Bahn angewiesen ist. Die mögen auch keine Hitze:
Im Führerstand wird es jetzt aber heißer als vorgesehen, weil die Fahrer auf den meisten Bahnhöfen die Türen öffnen müssen, um den Zug abfertigen zu können. Dadurch kommt jedes Mal ein Schwall heißer Luft in den Führerstand, und die Klimaanlage packt es nicht, die Temperatur schnell sinken zu lassen.
Im Winter zu kalt, im Sommer zu warm; man könnte meinen, die Berliner S‑Bahn würde von Apple betrieben.
Ich darf mich wiederholen: Meine Güte.

Ihr habt ein Einkaufszentrum in Eurer…ähem…Stadt? Herzlichen Glückwunsch!
Pah, danke!
Immer wieder gern!