Eine schnelle Versorgung der Bevölkerung in Afrika mit Computern und Internetanschlüssen hat die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi gefordert. Die digitale Kluft zwischen Nord und Süd müsse rasch geschlossen werden, sagte Ebadi am Montag zum Auftakt des “Global Media Forum” der Deutschen Welle in Bonn.
(Quelle)
Es ist natürlich überaus bedauerlich, dass noch niemand zuvor auf diese Idee gekommen ist.
Wir Naiven haben doch tatsächlich geglaubt, den Afrikanern fehlt es im Wesentlichen an Lebensmitteln und medizinischer Versorgung; nein, was ihnen fehlt, ist das Internet!
Das löst zwar wahrscheinlich das Hunger- und Krankheitsproblem nicht, aber immerhin können sie darüber bloggen. Wird sicher ein Erfolg.
Aber vermutlich bedarf es mit mindestens dem Friedensnobelpreis ausgezeichneter, folglich gesellschaftlich hochrangiger Persönlichkeiten, um solche Lösungen hervorzubringen, zumal auf einem solch wichtigen Kongress:
Anlass für den Kongress ist nach den Worten des Intendanten der Deutschen Welle, Erik Bettermann, die Erkenntnis, dass die Auseinandersetzung über Konfliktprävention und Friedensstiftung international geführt werden muss. Über Ländergrenzen, Kultur- und Sprachräume hinweg müssten alle Seiten und verschiedenen Perspektiven einbezogen werden.
Das heißt, weniger komplex, jedoch mehr gewagt formuliert, dass das Ende aller Kriege nur mithilfe globaler Diskussionen erreicht werden kann und eine Grundversorgung mit Internetanschlüssen der erste Schritt zum Frieden ist.
Was ja für die afrikanischen Völker höchste Priorität haben dürfte.
Wie viele Internetanschlüsse es zurzeit in den USA gibt, ist mir übrigens nicht bekannt.




Ich bin dafür, die Hornburger Schmierfinken zum DSLverlegen in den Kongo zu schicken!