Weil sie seit 2023 nichts gelernt haben, freuen sich Qualitätsmedien auch heute schon wieder darüber, dass das Jahr nur elf Monate hat und darum der wirklich üble Dienst Spotify, wenn er denn mal erreichbar ist, ihnen endlich die letzten vier Wochen des Jahres getrost vorenthalten kann.
Weil sie seit 2023 nichts gelernt haben, hören die Menschen immer noch vor allem Taylor Swift, entnehme ich ebenfalls Qualitätsmedien. Mein im Gegensatz zu Spotify immer verfügbarer Plattenspieler hat nun keine Statistikfunktion, aber ich kann zumindest feststellen, dass ich dieses Jahr neben mancherlei Noise zu meiner eigenen Überraschung sowohl Welle: Erdball als auch Frankie Goes to Hollywood für mich entdeckt habe. Es geht bergab mit mir, man könnte mich jetzt eigentlich auch einpökeln und weghängen.
Die Liste meiner liebsten Alben des Jahres 2025 ist bislang noch weniger umfassend als ich es gern gehabt hätte, aber es sind auch noch ungefähr zwei Dutzend weitere von ihnen auf der Muss-ich-noch-hören-Liste. Trauriger Mensch, wer glaubt, was bis November nicht gehört wurde, bleibe auch im Dezember nicht relevant. Außer denen natürlich, die Weihnachtslieder mögen. Die sollen aber andererseits auch bitte weggehen.

Kommentar eine Grufties zu Welle E.: „Das ist aber albern!“ Gerade das fand ich bei denen immer ganz amüsant. Allerdings müsste ich mal wieder reinhören, denn die letzten Titel, die ich im Ohr habe, sind bestimmt auch schon locker 30 Jahre alt.
FGTH hat mich immer schon geflashed (aufgrund der Maxis und Spezialversionen). Die Leads sind auch so schön prägnant. Dabei stehe ich eher auf Instrumentales. Ein ganzes Album indes würde ich nicht am Stück hören. Bei Dir ist das wohl her Range Hard?
Nicht verzweifeln! Irgendeiner Deiner Stars hat bestimmt auch einen X‑Mess Song für Dich in petto.
„In der Weihnachtsbäckerei“ von Schmitt & Crossplane ist z.B. ganz lustig. Okay, erst nach dem achten Glühwein, und wenn man Hetero ist.
Welle Erdball?
Ein Leser weniger!!111eins
Du hast vollkommen Recht!
Also derart verzweifelt, dass es mir Taylor Swift vorgeschlagen hätte, war Spotify noch nicht, obwohl die Dame zwischen Debbie Danbrook und Helmet sicher einen Platz finden würde. Irgendwo bei Ivan Graziani, vermutlich.
Andererseits könnte es in meinem Potpourri von mir unentdeckte Ähnlichkeiten geben, wie sie mir bzgl. Dowland und Tiroler Stubenmusik aus dem Kollegenkreis zurückgemelded werden.
(Ein Euphemismus für „MACH DAS AUS!! DAS AUCH!!!“)