Google hat ausnahmsweise nichts ersatzlos gestrichen, sondern vielmehr ein neues Dingsbums namens „Antigravity“ rausgebracht, das im Wesentlichen darin besteht, dass man einem übertrieben kompliziert implementierten Textfeld einen Algorithmus erzählt und hinterher kommt unter Zuhilfenahme eines Sprachmodells („Gemini“) im Bestfall im Internet gemopster Code heraus, der vielleicht funktioniert oder auch nicht.
Das ist eine auf gewisse Art respektable Erfindung in einer Zeit, in der landauf, landab von „digitaler Mündigkeit“ gequatscht wird, obwohl eigentlich „Abhängigkeit von anderen Herren“ gemeint ist; beziehungsweise (englischsprachig):
Es ist verrückt, dass ein Betriebssystemupdate ansonsten funktionierenden Code auf eine Weise zerstören kann, die es unmöglich macht, auch nur zu verstehen, was passiert, geschweige denn, was man tun muss, um es zu beheben. Aber das ist es, was wir inzwischen erwarten. Computer gehen ständig kaputt, Software geht ständig kaputt, Dinge stürzen ab, man startet neu und so weiter. (…) Es gab Versuche – ernsthafte Versuche! – Theorie und Praxis zu entwickeln, um Systeme zu bauen, die hinsichtlich ihrer Nutzung und Updates stabil und korrekt waren. Wir haben ein halbes Jahrhundert hineingesteckt. Und jetzt leben wir in einer Art kollektiver Kapitulation. Es ist wirklich deprimierend.
Wäre es nicht mittlerweile einfacher, wir überließen diese Computer den Konzernen und bauten uns eine coole Alternative auf?


Full ACK!
Apropos coole Alternativen:
Manifest des Internationalen Ökosozialistischen Netzwerks / 2025 / 40 Seiten / .pdf
https://intersoz.org/wp-content/uploads/2025/06/manifest.pdf
Ja, die coolen Alternativen dazu existieren.