In den Nachrichten⁠Montagsmusik
National Health – The Collapso (live) // Obdachlosenluxus

Alter Kindheitstraum: mal an Blümchen riechen. (Bildquelle und Wasserzeichen: ilikemomoko auf Twitter.)

Es ist Mon­tag. „Ich rei­se mit Schei­ße“ ist sowohl ein inter­es­san­ter Name für eine Punk­band als auch das Selbst­ver­ständ­nis von Prä­si­den­ten. Die Mensch­heit amü­siert mich. Lei­der.

Lusti­ge Idee von Femi­nis­mus: Män­nern beim Ein­par­ken Hil­fe anbie­ten. In Zei­ten sol­cher Her­um­blö­de­lei kön­nen die Kol­le­gen von der „tages­schau“ frei­lich nicht taten­los zuse­hen und tra­gen einen nicht min­der bescheu­er­ten Text (Archiv­ver­si­on) bei: Die Woh­nungs­lo­sen­hil­fe spre­che „von einem besorg­nis­er­re­gen­den Trend“, weil jetzt nach Jahr­zehn­ten, in denen ich in manch deut­scher Stadt Obdach­lo­sen begeg­ne­te (die dann irgend­wel­che Dreck­säcke, denen ich mal eine Woche Obdach­lo­sig­keit zwar gern wün­schen wür­de, jedoch selbst zu wenig Dreck­sack dafür bin, über­dies bau­lich davon abzu­hal­ten geden­ken, wenig­stens auf einer Sitz­bank über­nach­ten zu kön­nen, als wäre das, zumal im Win­ter, noch zu viel unge­rech­ter Luxus), auch zuse­hends mehr Men­schen ihre Woh­nung ver­lie­ren, die sich eigent­lich eine sol­che lei­sten kön­nen soll­ten. Mich besorgt ja eher die Impli­ka­ti­on, das Miss­ver­hält­nis von Woh­nungs­an­ge­bot und Woh­nungs­nach­fra­ge sei erst dann ein Pro­blem, wenn es Steu­er­zah­ler trifft, aber ich bin ja auch kein Jour­na­list.

(Apro­pos Geschich­ten: Hier erzähl­te jemand, wie er ein­mal heim­lich unbe­zahlt ein App­le­pro­dukt ent­wickelt und ver­öf­fent­licht hat. Die Schluss­poin­te hat mei­ne Mund­win­kel doch merk­lich nach oben schnel­len las­sen. Dar­um gebe ich die Geschich­te hier zur Kennt­nis.)

Stets auch mund­win­kel­be­för­dernd: Musik.

Guten Mor­gen.