Schwaben kurz erklärt: „Betrunkener schläft nach Sex mit Mülltonne in Bushaltestelle ein“.
(Das Traurigste an der Nachricht ist der Umstand, dass eine „Zeugin“ – für welche Straftat, steht da nicht – dem armen Herrn sein Glück offenbar neidete und die Polizei rief. Ich verstehe, dass der so rüde Gestörte sich anschließend ebenso rüde gebärdete. Wer kann es ihm verübeln?)
Doomscrolling für Zeitreisende: Beim TWASBO-Magazin („TWASBO Magazin“) wird die diesjährige Iteration des Kalten Krieges dokumentiert.
Die Rundfunkgebühren informieren (Archivversion): Große Fernseher brauchen oft mehr Strom als kleine Fernseher. Knallhart recherchiert, meine Hochachtung.
„Open Source ist sicher“ der Woche, wenn nicht gleich des Jahres: Ihr wollt Schadsoftware verteilen? Ladet sie einfach quelloffen auf Github hoch und wartet ab. Da kann ja jeder reingucken, wegen Open Source. Das muss ja sicher sein.
Gute Frage: Handelt ein Artikel mit der Überschrift „Antifeminismus: Das Trojanische Pferd des Rechtsextremismus“ wohl von Antifeminismus und/oder Rechtsextremismus?



| für welche Straftat, steht da nicht
Doch. Es ist ein Mann und er hat sich nackig gemacht in der Öffentlichkeit; das ist ja für Männer verboten.
Es ist der Tag, an dem deutlich wird, wie wichtig Polizeiarbeit unter in Kooperation mit wachsamen Bürgern ist.
Ich sehe da auch keinen Straftatbestand. Lt. Artikel tat der Mann schließlich nur so, als würde er mit einer Mülltonne den Beischlaf vollziehen. Ich sehe das Ganze überhaupt eher als performative Intervention im öffentlichen Raum bzw., wie es früher hieß, als Aktionskunst. Hätte der Künstler vorab ein überzeugendes Konzept für seine Darbietung eingereicht, hätte er vielleicht sogar Fördergelder einstreichen können. Auch wenn die freie Kunstszene derzeit aus dem Jammern nicht mehr rauskommt, das Budget der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gibt noch immer so einiges her.
Wenn es keine aktive Zustimmung des Sexualpartners gab könnte man es evtl. unter einen Strafbestand einordnen, in immer mehr Ländern Europas ist dies ja schon erforderlich, wenn auch meines wissens noch nicht bei uns.