Es ist Montag und ich denke über die Unsterblichkeit der Krabbe nach. Ganz schlimmer Witz aus dem Internet: „Ich will mehr sein als nur ihr Brieffreund: Briefmann.“ Ich werde nie wieder aufhören zu kichern.
Krieg sei schlecht für’s Klima, verkündet abermals ein Bericht. Hier bitte einen entsprechenden Kommentar zu der Außenpolitik eines Staates eurer Wahl eingefügt vorstellen. (Mitmachinternet kann ich.) Das Fernsehen sei vom Internet mittlerweile „als wichtigste Nachrichtenquelle“ abgelöst worden, lese ich in einer schwierigen Nachrichtenquelle. Unklar: Meinen die Fußballliveticker?
(Was ja auch erstaunlich oft, d.h. mindestens zweimal, passiert in letzter Zeit: Dass die Vergangenheit mich einholt und in Form Verflossengeglaubter dort aufsucht, wo ich sie am wenigsten brauchen kann erwartet hätte; und weil nicht mal mein Hirn ein Computer ist, bricht alles wieder auf und raus und ich bin wieder voll drin im Damals; und ich lerne nichts daraus, denn als neurales Netzwerk wäre ich auch eine Niete. Man soll Momente festhalten, sagen sie und verstehen nicht, warum damit oft eine Spirale beginnt. Es war nicht alles schlecht, sondern vieles war sogar ziemlich gut, aber es ist ja nicht das Was, das Furcht bereitet, sondern es ist das Warum. Man sieht sich immer mindestens zweimal im Leben, sagt der Volksmund, aber das erste Mal ist oft die Farce. Das sagt er nicht.)
And it’s all coming back.
Guten Morgen.


