Es ist Montag. Menschen, die an den Tod denken, seien lustiger, erfuhr ich neulich in einer Mitteilung von 2015. Keine Ahnung, was das jetzt über mich aussagt. Schnell zur Anti-Stress-Banane greifen. Bevor es zu spät ist.
Neues vom Kapitalismus: Bei Tele 5 habe es wenigstens eine Zeitlang genau null Mitarbeiter gegeben, informiert der einzige Oliver, der in Deutschland beruflich was mit Witzen macht und dem ich trotzdem nicht pausenlos größere körperliche Schmerzen wünsche. Dass die Verheißungen des Kapitalismus auch dem Bildungssektor nicht gut tun, bemerken unterdessen diejenigen Lehreinrichtungen, die blöd genug waren, ihre Tafeln und/oder Leinwände durch Googles „smarte Tafeln“ (im Wesentlichen sind es 55 Zoll große Touchscreens mit einer Variante von Android drauf) zu ersetzen: Ab Ende 2024 funktionieren diese „Tafeln“ nämlich nicht mehr, weil Google die jeweiligen Server abschalten wird. Macht ja nix. Kauft man halt neue, weil man nichts daraus gelernt hat.
Zu einem anderen Ismus: Seit letzter Woche bis in voraussichtlich einigen Monaten befasst sich das Bundesverfassungsgericht mit der Frage, ob ein leiblicher Vater nach der Trennung von der Mutter immer noch als Vater betrachtet werden müsse. Das muss dieser Feminismus sein, der sich für alle (d.h. beide) Geschlechter gleichermaßen einsetze, von dem immer alle reden.
Ich kann die „Letzte Generation“ nicht leiden, doch brachte mich der „Postillon“ hiermit zum Schmunzeln: „Aktivisten in Turnschuhen blockieren 42 Kilometer Straße in Berlin“, stimmt schon. Zum Ausgleich blockieren demnächst dann wieder ein paar Autofahrer Rad- und Gehwege. In Summe ist man wahrscheinlich quitt.
Gut zum (wenigstens mentalen) Ausgleich auch: Musik.
Guten Morgen.


