Es ist Montag. Da macht man mal ein paar Tage lang etwas anderes als auf den Kalender zu gucken und schon geht das wieder los.
Nicht ganz so pünktlich wie der Montag ist die Deutsche Bahn. Die Schweiz, berichtet die “Süddeutsche Zeitung” (will nicht verlinkt werden, LSR), möchte daher deren Züge künftig nicht mehr im Inland verkehren lassen. Ich vermute, das wirkt sich positiv auf die Verspätungsstatistiken aus: Wo kein Zug fährt, da kommt auch kein Zug zu spät.
Gute Nachrichten für EDV-Nutzer, die ebenfalls immer auf den gerade fahrenden Zug aufspringen wollen: SoftMaker, ein süddeutscher Hersteller akzeptabler Büroanwendungen, hat in seiner Textverarbeitung jetzt Funktionen eingebaut (Archivversion), um “beliebige neue Texte für Sie” zu schreiben. Ich hätte große Lust, die neue Version einmal auszuprobieren und das Programm einen Text darüber schreiben zu lassen, warum ich dieses Wegautomatisieren von Kreativität für eine geradezu abscheuliche Idee halte, aber diese Textgattung scheint selbst bereits hinreichend gesättigt zu sein. Schade.
Die Linke (die Partei, nicht die Bewegung) erkennt richtig: Wenn man will, dass die AfD kleiner wird, dann sollte man “soziale Gerechtigkeit” oder das, was man eben gerade so nennt, vielleicht nicht auch kleiner machen. Warum die Linke (die Partei, nicht die Bewegung) dann ausgerechnet Sahra Wagenknecht rauswerfen will, erschließt sich mir nicht. — Andererseits: der Nazi der Woche ist Fridays For Future. Die Revolution — nicht diese hier, sondern die, bei der man den Rasen nicht betreten darf — frisst die Kinder lieber schon im Voraus. Damit sie keinen weiteren Unsinn anstellen.
Apropos Hunger: Das Apple-Pizzaemoji ist zu klein. Groß hingegen: Musik.
Guten Morgen.

