Na, auch Linux statt Windows zu Hause?
Dann patcht mal schön euren Kernel!
Na, auch Linux statt Windows zu Hause?
Dann patcht mal schön euren Kernel!
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Irgendwie bist du mit deinem Linux Hate vor 20 Jahren hängen geblieben.
Linuxnutzer haben auch noch nicht verstanden, dass Unix schon Mitte der 80er veraltet war.
Ach, selber patchen muss doch niemand, alle Pinguindompteure haben das Update längst:
Die Lücke wurde vor 3 Wochen gefunden und an die Maintainer gemeldet, seit über einer Woche ist sie in allen aktuell unterstützten Kernels geschlossen. Die Distributionen hatten also alle schon genug Zeit ihre frischen Kernelkompilate als Update auszuliefern und haben das auch weitestgehend getan…
Ich wünschte, Microsoft bekäme das bei kiritischen Lücken auch so zügig und souverän hin ;-)
Wenn wir dann schon bei den ahl Kamelle sind: Bei OpenSource lässt sich (und wird) das wenigstens überprüfen. Bei diesem proprietären vernagelten Mist ist man (der/die zahlende KundIn) auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, dass der/die HerstellerIn gewillt ist, das (umgehend) zu fixen. Und es lässt sich eben nur bedingt überprüfen (Netzwerktraffic analysieren, Antworten der vernagelten Software auf Anfragen analysieren, etc.)
In dem Kontext erinnere ich an zwei Dinge:
— Vor 10 Jahren, 1 Monat und 1 Woche gingen die Veröffentlichungen von Edward Snowden los, die u.a. die mehr oder weniger freiwillige Zusammenarbeit der proprietären SoftwareanbieterInnen mit den Behörden und Informationen über gezielt zurückgehaltene Fixes der werten Öffentlichkeit (u.a. die zahlende Kundschaft) verdeutlichten.
— Früher hieß es mal: ein Vorteil der Distributions-Vielfalt besteht u.a. darin, dass Sicherheitslücken nicht gleich alle Distributionen betreffen müssen. Dies sei den Apologeten der ach so fortschrittlichen “Flachpakete” (und artverwandter Containerformate) um die werten Huddeln gehauen, wenn sie es für eine gute Idee halten, dass — trotz der Erfahrungen mit den “binären Pandemien” bei dem proprietären Mist — für eine “zeitgemäße” Form halten, wenn überall der gleiche Binärmurks auf die Platte kommt — vor allem in Kombination mit den “unveränderbaren Distributionen”, die dank deren technisch bedingten Images alle Installationen mehr oder weniger gleich aussehend und somit anfällig werden lassen. Ich weiß ja nicht, wie es euch dabei geht. Aber ich bekomme bei dem Gedanken “Snapatmung” und suche mir Alternativen dazu — schon alleine, weil ich nicht das auf der Platte haben will, was “alle Anderen” auch haben. Und: das sicherste Programm und die sicherste Bibliothek sind jene, die nicht auf der Platte sind!
Ich schlage daher um es lieben Friedens und um der ausgeglichenen und nicht profan polemischen Berichterstattung willen, eine weitere parodistische Kategorie “Sicherer als Linux des Tages” vor.
Kein geistig gesunder Windowsnutzer würde sein gesamtes Umfeld ungefragt mit “ich nutz Windows, das ist viel sicherer und geiler und besser und schöner als dein Linux!” vollsabbeln. Andersrum hingegen…
Ne, da sind die Argumente eher: “Ich nutz Windows, weil da meine tolle XY-Software (Adobe Creative…, MS Office, irgendwelche Spiele, etc. pp.) drauf läuft. Das gibt es ja unter Linux alles gar nicht!”
Was ja erst mal stimmt. Für die Adobe-Suite gibt es tatsächlich zwar eine wirklich gute Alternative (die Affinity Suite), aber … Linux halt.
Das wäre ein Argument, wenn einem nicht 99% aller Feldwaldwiesenhändler beim Kauf eines neuen PC ungefragt ein Windows aufdrängen würden, weil “das ist alternativlos” (und natürlich auch viel geiler und besser und schöner etc. pp.; “sicherer” hört man dagegen nicht so oft). Ich habe schon Windows mitbezahlen müssen, weil es die für mich perfekte Hardware ohne vorinstalliertes MS-OS einfach nicht gab.
Und im Vergleich dazu, dass bspw. das Finanzamt “ElsterFormular” zwar plattformunabhängig (Qt usw.) programmiert hatte, aber durchgehend immer nur für Windows veröffentlicht hat, finde ich vollsabbeln — wenn auch zugegebenermaßen nervig — dann doch eher harmlos.
Hoffentlich ist es bald legal, andere Betriebssysteme zu installieren. Übrigens: Ich habe noch nie ElsterFormular verwendet. Andere Steuerprogramme mit Elsteranbindung existieren für verschiedene Systeme.
Nur für Linux gibt’s halt keine Software.
Legal ist das schon lange. Meines Wissens nach gibt es dazu 2 oder 3 jahrealte Gerichtsurteile (eines davon in Italien, wenn ich mich da recht erinnere). Aber an der “Legalität alternativer Betriebssysteme” wird gerade von anderer Seite her gesägt:
https://netzpolitik.org/2023/umstrittene-terror-ermittlungen-der-messenger-signal-als-kult-der-geheimhaltung/
https://digitalcourage.de/blog/2023/meinungsartikel-la-quadrature-du-net
Auch würde mit der Betonung angeblich großer Computerkompetenz, die zum Beispiel damit begründet wird, dass ein Verdächtigter das Betriebssystem Linux mit Verschlüsselung auf seinem Computer installiert habe, ein “alarmierendes Narrativ” konstruiert, so La Quadrature.
Ergo: Wer Linux einsetzt und (10 Jahre nach Snowden) seine Festplatte verschlüsselt, muss ein Krimineller sein. Es ist genau diese Denkweise, die Windows als “alternativlos” erscheinen lässt!
Nichtsdestotrotz habe ich mir schon vor Jahren — unter Berufung auf eines der Gerichtsurteile — das Geld für das “Zwangssystem” zurück geholt. Stichwort “Windowssteuerrückerstattung”. Bei der Frage vorab beim Erwerb des preisreduzierten Rechners, schaute ich in ein erstauntes Gesicht der Verkäuferin (in einem normalen Vier Buchstaben-Laden), die Windows für “ein gutes System” hielt. Ok, sie konnte es nicht besser wissen (was ich wertfrei meine). Beim 2. (gebraucht gekauften) Rechner habe ich einfach die Festplatte ausbauen lassen, was diesen noch günstiger machte. Zumal ich eh keine gebrauchten Platten produktiv einsetzen würde.
Es gibt also gleich mehrere Optionen, wenn man keine Lust auf “alternativlose” Software hat.
Ich vermute ja: Computerkompetenz erkennt man daran, dass man eben nicht Linux einsetzt. Seit sogar der unausstehliche „SPIEGEL“ Linux für das Großartigste hält, was je auf eine DVD gebrannt wurde, ist dieser Teil des Narrativs auserzählt.
Sicher: die politische Seite der Diskussion leidet sehr darunter, dass die Entscheider selten Nerds im klassischen Sinne sind. Politik raus aus der Computerei — alte Forderung von mir.
Unsereins ist ja im Zweifel in der Lage, ein System auf dem Computer zu installieren, das Ermittlungsbehörden nicht mal identifizieren könnten, wenn sie es booten könnten. Das ist alles Teil des Problems: auch die Kriminalisierung von Bastlern.
Wieso, das kannst Du doch im Browser machen!? Das geht mit Elster völlig problemlos. Damit meine ich die Software und nicht die Steuerlogik!!!!/
Bist wieder mal nicht auf dem neusten Stand:
https://linuxwiki.de/ELSTER
Übrigens schon eingespielt?
https://www.security-insider.de/patchday-juli-sicherheitsluecken-schliessen-a-96bbec4184422839f3fe5505a6469dab/
Nein, warum? Ich nutze ja kein Windows.
Na dann erleuchte mich, welches System würdest Du dann empfehlen.
Hängt davon ab, was du vorhast.
Auf meinen Servern laufen OpenBSD und OmniOS (Solaris) — für Spitzfindige: tuxproject.de läuft aus schierer Faulheit noch auf einem Uberspace, aber das ist ja nur einer von sehr vielen Internetdiensten, die ich irgendwie betreibe. (Ein Umzug in meine eigene Infrastruktur ist aber schon länger geplant, muss ich nur machen…)
Auf dem Desktop habe ich dieses Jahr im März Windows final durch macOS ersetzt und dabei nebenbei auch OpenBSD überflüssig gemacht. Freie Alternativen:
— Wenn du nicht unbedingt Bluetooth brauchst: OpenBSD. Sehr stabil und zuverlässig, auch auf Laptops.
— Wenn doch: OpenIndiana (hieß früher Solaris) oder FreeBSD.
Ich habe nur nicht verstanden wie man sich tux0r nennen kann und gegen
Linux sein kann. Tux ist eigentlich das Maskottchen von Linux.
macOS ist jetzt aber auch nicht mehr das Gelbe vom Ei, bis auf die Hardware.
BSD auf ein Laptop installieren finde ich gewagt, habe es anderseits dort
noch nicht ausprobiert. Wer heute BSD oder ein Fork daraus auserhalb von
Beispiel Firewalls benutzt, gilt als Exot.
Suche eher ein Ersatz für ein Ubuntu-Derivat, das leider vorinstalliert war.
Tuxedo ist Englisch und heißt Anzug. Wer Tux nur noch als Pinguin kennt, ist ein trauriger Mensch.
Als Exot gilt, wer Windows nicht nutzt. BSD und UNIX sind ein ziemlich guter Ersatz für ausgerechnet Ubuntu. Außer, du willst unbedingt Docker oder so haben. (Aber machen wir uns nichts vor: niemand braucht Docker.)
Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?
Ich mag Wurst.
Es ist ja nun auch nicht möglich Software ohne Fehler und Sicherheitslücken zu programmieren, wenn sie sich fortentwickeln soll.
Das ist, als würde man sich darüber lustig machen, dass Menschen, die sich gesund ernähren auch mal krank werden.
Wie 2000 ist das denn, dass Linuxuser den ganzen Tag rumlaufen und allen erzählen, was sie nutzen?
Das wüsste ich auch gern. Wird echt Zeit, dass sie mal im 21. Jahrhundert ankommen.
keine ahnung was ihr hier labbert diggens. ich mag wurst.
bussi, kiezbeubotiker
Der alte Mann hat doch wieder ne Pulle miesen Fusel drinnen.