PolitikNetzfundstücke
Meinungsmache 2.0

Hal­lo, liebe Leser­lein,
da brat mir ein­er ’nen Storch (und die Beine recht knus­prig):

Sind die Bedi­en­steten des deutschen Jour­nal­is­mus’ (nicht mit Boule­vard zu ver­wech­seln!) tat­säch­lich nicht mehr bere­it, lächer­liche fünf bis wenig­stens zehn Minuten zu investieren, um einen ver­meintlichen Sachver­halt auf seinen Wahrheits­ge­halt zu über­prüfen, wer­den also bewusst ver­bre­it­ete Falschin­for­ma­tio­nen unkom­men­tiert über­nom­men, so ist doch tat­säch­lich die deutsche Presse erneut das “wirkungsvoll­ste Tötungsin­stru­ment”, das es gibt, und zum Mor­dopfer wird im Zweifels­fall wie immer bzw. “damals” (i. e. 1967 ff.) das Volk. Wenn ich recht informiert bin, gibt es ab übernäch­ster Woche auch wieder einige neue Geset­ze, denen das dur­chaus zugutekom­men kön­nte.

Ein Hoch auf den homo sapi­ens; schade, Alter, das war’s dann wohl!

Schon mal im Voraus ein paar schöne Tage,
— euer Win­ter­pin­guin


Apro­pos “schöne Tage”:
Warum eigentlich nicht wenig­stens dieses Jahr mal Wei­h­nacht­en feiern?

Ganz ein­fach:
Weil man auch seinen Stolz hat und Selb­st-/Lebenslü­gen nicht mit­tra­gen will und außer­dem ein ratio­nal ori­en­tiert­er Men­sch ist und lieber seine Ruhe hätte und am Verzehren min­der­w­er­tiger Lebens­mit­tel bei 10 Grad Minus in ein­er Men­schen­menge, die auch mit Killerni­eten und Springer­stiefeln (d. h. das sollte ich mal aus­pro­bieren) kein Durchkom­men ermöglicht, keine Freude hat.

“Also so halt”.